
In diesem Artikel:
- Teuerste Hauspreise in Bayern: München bleibt bei Hauspreisen in Bayern an der Spitze
- Teuerste Hauspreise in Bayern: Auch Nürnberg liegt über dem bayerischen Durchschnitt
- Hauspreise in Bayern: Diese Stadt ist noch teurer als Nürnberg
- Hauspreise in Bayern: Große Unterschiede zwischen Ballungsraum und ländlichen Regionen
- Hauspreise in Bayern: Warum die Preise in Bayern so stark variieren
Bayern gehört weiterhin zu den teuersten Immobilienmärkten in Deutschland. Im Schnitt kostet ein Haus hier 3.943 Euro pro Quadratmeter.
Je nach Stadt, Landkreis oder Gemeinde können die Kaufpreise stark voneinander abweichen.
Teuerste Hauspreise in Bayern: München bleibt bei Hauspreisen in Bayern an der Spitze
Wer sich in Bayern den Traum vom Eigenheim erfüllen möchte, muss je nach Standort mit sehr unterschiedlichen Preisen rechnen. Im Schnitt werden für Häuser 3.943 Euro je Quadratmeter fällig, in besonders gefragten Gegenden können die Preise jedoch auf bis zu 19.163 Euro pro Quadratmeter steigen. An der Spitze bleibt wie auch schon in den vergangenen Jahren die Metropolregion München.
In München kostet ein Haus im Schnitt 8.379 Euro pro Quadratmeter. Für besonders hochpreisige Objekte werden sogar bis zu 19.163 Euro pro Quadratmeter aufgerufen. Auch im Landkreis München bleibt das Niveau außergewöhnlich hoch: Hier liegen die durchschnittlichen Hauspreise bei rund 7.895 Euro pro Quadratmeter, Spitzenobjekte erreichen bis zu 16.164 Euro pro Quadratmeter.
Teuerste Hauspreise in Bayern: Auch Nürnberg liegt über dem bayerischen Durchschnitt
Auch Nürnberg zählt zu den teureren Immobilienstandorten in Bayern, bleibt aber deutlich unter dem Niveau der Landeshauptstadt. Für Häuser werden in Nürnberg im Schnitt 4.550 Euro pro Quadratmeter fällig. Hochpreisige Objekte erreichen derzeit bis zu 7.680 Euro pro Quadratmeter. Damit liegt Nürnberg über dem bayerischen Durchschnitt, aber klar unter den Spitzenwerten im Raum München.
Hauspreise in Bayern: Diese Stadt ist noch teurer als Nürnberg
Ein Blick auf das Nürnberger Umland zeigt: Besonders Erlangen gehört zu den teuersten Standorten in Nordbayern. Dort kosten Häuser im Schnitt 5.097 Euro pro Quadratmeter. Auch Fürth liegt mit durchschnittlich 4.271 Euro pro Quadratmeter über dem bayerischen Durchschnitt.
In den umliegenden Landkreisen fällt das Preisniveau etwas niedriger aus. Im Nürnberger Land kosten Häuser durchschnittlich 3.732 Euro pro Quadratmeter. Im Landkreis Fürth liegt der Durchschnitt bei 4.040 Euro pro Quadratmeter, im Landkreis Erlangen-Höchstadt bei 4.047 Euro pro Quadratmeter.
Damit zeigt sich auch im Großraum Nürnberg ein klares Gefälle: Besonders in den wirtschaftsstarken Städten Erlangen, Fürth und Nürnberg sind Häuser teurer als in vielen angrenzenden Kreisen.
Hauspreise in Bayern: Große Unterschiede zwischen Ballungsraum und ländlichen Regionen
Der Blick auf weitere Regionen in Bayern macht deutlich, wie stark der Markt auseinandergeht. In Bayerisch Gmain im Berchtesgadener Land liegt der Durchschnittspreis für Häuser bei 5.502 Euro pro Quadratmeter, die teuersten Immobilien kosten dort bis zu 6.544 Euro pro Quadratmeter. Im Kreis Ostallgäu werden im Schnitt 4.007 Euro pro Quadratmeter fällig, Spitzenwerte liegen bei 5.714 Euro pro Quadratmeter.
Deutlich günstiger ist das Niveau etwa im Landkreis Bayreuth. Dort kostet ein Haus durchschnittlich 2.891 Euro pro Quadratmeter, selbst hochpreisige Angebote liegen mit 4.984 Euro pro Quadratmeter noch deutlich unter dem Münchner Markt.
Hauspreise in Bayern: Warum die Preise in Bayern so stark variieren
Die Unterschiede bei den Hauspreisen haben mehrere Gründe. In und um München treiben die hohe Nachfrage, die starke Wirtschaftskraft und das knappe Angebot die Preise nach oben. Ähnliche Effekte zeigen sich auch in wirtschaftlich starken Städten wie Erlangen. In ländlicheren Regionen Bayerns bleiben Häuser dagegen oft deutlich günstiger.
Für Käuferinnen und Käufer bedeutet das: Wer bei der Lage flexibel ist, kann innerhalb Bayerns erhebliche Preisunterschiede nutzen. Während Toplagen im Raum München zu den teuersten in Deutschland zählen, finden sich in Nord- und Ostbayern vielerorts noch vergleichsweise günstigere Alternativen.





