Würzburg - Ein Güterzug ist auf der Strecke Würzburg - Nürnberg mit rund 100 km/h auf ein Betonteil geprallt. Wurde es mutwillig platziert? Die Bundespolizei ermittelt und sucht Zeugen.
16.05.2026 13:05 Uhr

Ein Güterzug ist mit etwa 100 Kilometern pro Stunde auf ein Betonteil aufgefahren. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Dennoch ermittelt die Polizei, ob das Hinternis mutwillig platziert worden war.

Der Vorfall ereignete sich am 15. Mai 2026, um 21.06 Uhr, zwischen den Bahnhöfen Markt Einersheim im Landkreis Kitzingen und Markt Bibart. Laut Polizei lag ein etwa 60 mal 80 Zentimeter großes Betonteil auf den Schienen – ähnlich einer Kabelschachtabdeckung. Das Bauteil sei mindestens 100 Kilogramm schwer.

Der Schaden am Güterzug blieb nach ersten Einschätzungen gering. Der Zug konnte seine Fahrt später fortsetzen. Die Bahnstrecke Würzburg – Nürnberg musste nach dem Zusammenstoß jedoch für zwei Stunden voll gesperrt werden.

Die Bundespolizei hofft nun auf Hinweise aus der Bevölkerung. Wer am Freitagabend Beobachtungen entlang der Strecke gemacht hat oder Angaben zu dem Hindernis machen kann, soll sich bei der Bundespolizei Würzburg unter 0931 322590 melden.