
Sie fühlen sich zwar gut betreut, aber viele angehende Lehrkräfte des Freistaats erleben das Referendariat als stark belastend.
Das ergab eine Umfrage der Bildungsgewerkschaft GEW Bayern unter 400 angehenden Lehrkräften. Mehr als die Hälfte der Befragten habe nach eigenen Angaben schon einmal darüber nachgedacht, ihren Vorbereitungsdienst abzubrechen.
Viele angehende Lehrer überlegen, das Referendariat abzubrechen
Als „unverhältnismäßiger Belastungsfaktor“ würden von 60 Prozent vor allem die umfangreichen schriftlichen Ausarbeitungen empfunden. „Wer gute Lehrkräfte ausbilden möchte, sollte den Fokus auf die pädagogische Praxis legen und unnötige Belastungen abbauen“, teilte Sebastian Jung, Gewerkschaftssekretär der GEW Bayern, in einer Presseerklärung mit.
Die GEW Bayern will die Ergebnisse der Umfrage zum Anlass nehmen, konkrete Vorschläge zur Entlastung im Referendariat zu entwickeln. Der Fokus solle darauf liegen, den Vorbereitungsdienst praxisnäher zu gestalten und die Arbeitsbelastung zu reduzieren.

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