
Das IHK-Gremium Neumarkt hat sich bei der Firma Fischer Licht und Metall getroffen und über die Stärkung der regionalen Wirtschaft diskutiert.
Die Gremiumsvorsitzende Ursula Hammerbacher beschrieb die Situation der Unternehmen als angespannt. Seit 2019 befänden sich die Betriebe im Dauerkrisenmodus. Steigende Kosten und internationale Krisen belasteten die regionalen Firmen erheblich. Hammerbacher betonte, dass die Unternehmen niedrigere Steuern und Abgaben, bezahlbare Energie und schnellere Verfahren benötigten.
Im IW-Regionalranking 2026 belegte der Landkreis Neumarkt im Bereich Lebensqualität Platz 14 von 400 Regionen. Hammerbacher bezeichnete dieses Ergebnis als Bestätigung der Attraktivität der Region und als wichtigen Standortfaktor für Fachkräfte. IHK-Präsident Christian Volkmer forderte klare politische Leitplanken für die Unternehmen. Die Betriebe seien innovativ und leistungsfähig. Transformationsprozesse müssten aktiv gestaltet und die Wettbewerbsfähigkeit konsequent gesichert werden.
Geplante Modernisierung des Beruflichen Schulzentrums als eine der größten Aufgaben
Im Mittelpunkt stand der Austausch mit Landrat Martin Meier. Die Gremiumsmitglieder brachten Erwartungen zu Digitalisierung, Infrastruktur und Wirtschaftsförderung ein. Meier sagte, er sehe das Landratsamt als ein Dienstleistungszentrum, das die heimischen Betriebe bei Transformationsprozessen unterstütze. Eine bedeutende Aufgabe sei die geplante Modernisierung des Beruflichen Schulzentrums mit rund 2350 Schülerinnen und Schülern.
Dessen neue Leiter Wolfgang Pröbster machte deutlich, dass eine umfassende Weiterentwicklung notwendig sei. Die Digitalisierung müsse konsequent vorangetrieben werden, um den Fachkräftenachwuchs langfristig zu sichern. Die Unternehmer unterstrichen die Bedeutung des direkten Austauschs zwischen Wirtschaft, Politik und Bildungseinrichtungen. Einigkeit bestand darin, dass klare Rahmenbedingungen und entschlossenes Handeln entscheidend seien.



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