Nürnberg - Seit Monaten gibt es in der Nürnberger Innenstadt keine „McDonald‘s“-Filiale mehr, „Burger King“ hat sich schon vor einigen Jahren zurückgezogen. Erlebt die Branche eine Revolution? Der „Ruff’s Burger“-Gründer Alexander Kleinhans sieht erste Anzeichen.
2 Kommentare
Samoth
Mc D. braucht eine hohe Kundenfrequenz um profitabel zu sein, denn die Margen sind gering. Außerdem ist es erstrebenswert, wenn man eine kontinuierlichen Kundendurchsatz hat, weil lange Warteschlangen Umsatz kosten. In der Innenstadt gibt es diese hohen Frequenzen nur noch an wenigen Tagen und die Mieten sind hoch. Die Hälfte des Geschäfts läuft bei vielen Filialen über den Drive in, den es in der Innenstadt nicht gibt. --> Abwanderung der großen Fastfoodketten. Allerdings ist die Aufenthaltsqualität in der nürnberger Fussgängerzone nicht hoch genug um qualitativ hochwertigere Gastronomie anzuziehen. --> Döner, Nagelstudio oder Leerstand.
05.08.2026 10:30 Uhr