Fürth - Nach den schweren Gewitterschäden der vergangenen Unwetter haben Starkregenfälle am Freitag erneut für Ausnahmesituationen in Fürth gesorgt. In einer überfluteten Autobahnunterführung im Norden der Stadt blieben gleich mehrere Fahrzeuge stecken.
17.07.2026 17:55 Uhr

Die Folgen der schweren Unwetter vom Dienstagabend waren kaum beseitigt, da rollten schon die nächsten Gewitterzellen heran: Am Freitagabend sind erneut Blitze und Starkregenfälle über Fürth niedergegangen - und erneut war der Norden der Stadt deutlich stärker betroffen als die Innenstadt und der Süden. Im Ortsteil Steinach ließen die heftigen Niederschläge die dortige Autobahnunterführung unter der A73 volllaufen. Allerdings trauten sich trotzdem einige Autofahrer durch den überschwemmten Bereich - mit erheblichen Folgen.

Am frühen Abend, gegen 17 Uhr, blieben laut Informationen der Agentur News5 gleich zwei Fahrzeuge kurz hintereinander in den Fluten stecken. Die Fahrer konnten sich selbst befreien, noch bevor Helfer der Freiwilligen Feuerwehr eintrafen. Allerdings ließen sich andere Autofahrer trotz der Szenerie nicht unbedingt davon abhalten, ihren Weg fortzufahren - sie manövrierten unbeeindruckt zwischen den havarierten Wägen durch die Wassermassen. Einer der Pkw wurde schließlich von den Einsatzkräften und unter Mithilfe eines Traktors aus der Unterführung gezogen, den anderen konnte der Fahrer mithilfe von Passanten hinausschieben. Die Insassen blieben ersten Informationen zufolge unverletzt.

Umfangreiche Schäden wie am Dienstag, wo zahlreiche Bäume entwurzelt wurden und Keller vollliefen, scheint das Unwetter von einzelnen Überschwemmungen abgesehen diesmal aber nicht verursacht zu haben. Die Fürther Berufsfeuerwehr hatte am Abend gegen 17.30 Uhr noch keine wetterbedingten Einsätze zu verzeichnen. Allerdings waren im Stadtgebiet an mehreren Stellen die Sirenen zu hören, die die Freiwilligen Feuerwehren alarmieren.


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