Fürth - Am Dienstag, 14. Juli, fegte ein schweres Unwetter über die Region und Fürth. Innerhalb kurzer Zeit sorgten Starkregen und Sturmböen für erhebliche Schäden. Keller liefen voll, Bäume stürzten um und Straßen mussten gesperrt werden. Ein Überblick.
18.07.2026 11:47 Uhr

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Minutenlang waren am Dienstagabend in der Fürther Südstadt Sirenen zu hören - und nicht nur dort: Die Freiwilligen Feuerwehren wurden zur Hilfe gerufen. Das Unwetter hat an vielen Stellen Spuren hinterlassen, auch im Landkreis.

Schon bevor das Unwetter losbrach, musste am Dienstag, 14. Juli, die Wasserwacht ausrücken: Ein Passant hatte an der Rednitz in Fürth angeblich Hilferufe gehört. Zwei Rettungshubschrauber kreisten über dem Fluss, konnten allerdings niemanden finden.

Am Tag danach war dann klar: Um die 180 Einsätze musste allein die Fürther Berufsfeuerwehr bis zum Morgen des 15. Juli abarbeiten. Steiner Kollegen halfen in Fürth mit, andere Wehren aus dem Landkreis im schwer getroffenen Erlangen.

Nach den schweren Gewitterschäden der vergangenen Unwetter haben Starkregenfälle am Freitag, 17. Juli, erneut für Ausnahmesituationen in Fürth gesorgt. In einer überfluteten Autobahnunterführung im Norden der Stadt blieben gleich mehrere Fahrzeuge stecken.

Der Fürther Norden wurde vom Unwetter am Dienstagabend besonders heftig getroffen. Rund um Stadeln und Mannhof stürzten Bäume um, Keller liefen voll. Die Bilder.

Weil der Sturm mehrere Bäume am Dienstag umstürzen ließ, musste zudem die Verbindungsstraße zwischen Fürth-Mannhof und Erlangen-Eltersdorf gesperrt werden.

Im Fürther Land fielen zahlreiche Bäume den Sturmböen zum Opfer. Darunter war auch ein ganz besonderes Exemplar, das auf der Kreisstraße zwischen Veitsbronn und Puschendorf sein Ende fand.

Umgestürzte Bäume haben beim Unwetter für zahlreiche Notrufe in Fürth gesorgt. Doch warum kippten überhaupt so viele Bäume um? Müssen Gäste des Sommernachtsballs im Stadtpark Gefahr befürchten? Und Spaziergänger im Wald? Was zwei Experten sagen.

Zerbeulte Straßenschilder, rot-weiße Absperrbänder, umgestürzte Bäume: Im Fürther Norden hat das Unwetter am Dienstagabend besonders stark gewütet. Schwer getroffen wurde der Kleintierzuchtverein in Stadeln. Dabei gab es aber auch Glück im Unglück.

Nach dem schweren Unwetter vom Dienstagabend sind vor allem im Fürther Norden noch immer viele Menschen mit Aufräumarbeiten beschäftigt. Manche hat es gleich doppelt getroffen wie die Familie eines Feuerwehrmannes in Stadeln. Ein Besuch.