Zirndorf - Es ist der nächste Tiefpunkt der an Tiefpunkten reichen Krise der Traditionsmarke: Playmobil-Chef Bahri Kurter ist seinen Posten los. Gelingt der Neuanfang? Manuel Kugler äußert in seinem Kommentar Zweifel - was auch an der Unternehmensführung liegt.
2 Kommentare
Samoth
Das Geschäftsmodell von Playmobil sind Plastikfiguren und -Fahrzeige, die seit 30 Jahren nicht allzu viel können. Und während früher noch bei 12 jährigen das neue große Piratenschiff für Begeisterung sorgte ist das heute selbst für 10 Jährige schon eher uninteressant. Die spielen schon Pokemon-Go oder Roblox. Playmobil ist langweilig und teuer, weil es andere Spielsachen gibt, die mehr können. Die Probleme zwischen Betriebsrat und Geschäftsleitung sind eine Folge des schleichenden Niedergangs und interessieren Kinder zwischen 5 und 10 Jahren nicht die Bohne. Das sind aber diejenigen, die den Wunschzettel schreiben. Und auf dem taucht Playmobil immer seltener auf, weil Trends verschlafen wurden und sich der Markt verändert hat. Die Managemententscheidungen zur Standortschließung waren folgerichtig, lösen aber nicht die eigentlichen Probleme. Und dafür musste jemand im Management jetzt die Verantwortung übernehmen.
18.09.2026 10:02 Uhr