Schwabach - Ingeborg Höverkamp stellt bei „Schwabach liest“ Auszüge aus ihrem Manuskript über Dr. Wolfgang Buhl vor.
09.09.2026 18:30 Uhr

Die Literaturreihe „Schwabach liest“ startet nach der Sommerpause durch: Am Donnerstag, 17. September, um 17 Uhr ist die Schriftstellerin und Dozentin Ingeborg Höverkamp zu Gast in der Stadtbibliothek und liest Auszüge aus ihrem Manuskript über Dr. Wolfgang Buhl.

Schon 2024 erhielt das Schwabach-liest-Publikum Einblicke in die Biografie Buhls. Geplant war die Veröffentlichung von Band eins zu dessen 100. Geburtstag am 15. April 2025, wurde aber verschoben. Nun neigt sich das Mammutprojekt „Der Wortjongleur Wolfgang Buhl, 1925–2014“ dem Ende zu.

Wolfgang Buhl war Feuilleton-Redakteur und baute die „Abteilung Wort“ auf

Buhl, geboren 1925 in Zwickau, war leidenschaftlicher Franke. 1945 flüchtete er in den Westen und studierte Germanistik, Theaterwissenschaft und Philosophie in Erlangen. Von 1953 bis 1963 war er Feuilleton-Redakteur der Nürnberger Nachrichten, wechselte dann zum Bayerischen Rundfunk und baute dort die „Abteilung Wort“ auf. Als Freigeist und Freund der fränkischen Mundart förderte er Autoren wie Fitzgerald Kusz, Inge Meidinger Geise, Godehard Schramm, Erich Kästner, Hermann Kesten oder Heinrich Böll. Das Standardwerk „Fränkische Klassiker“ war sein wichtigstes Projekt.

Ingeborg Höverkamp ist Trägerin des ersten Elisabeth-Engelhardt-Literaturpreises des Landkreises Roth (1997). Sie lebt als freie Autorin in Leerstetten und ist seit vielen Jahren Leiterin der autobiografischen Schreibwerkstatt „Blaue Feder“ in Nürnberg. Der Eintritt zur Lesung ist frei, Anmeldung unter Telefon (09122) 634468 oder E-Mail an [email protected]. „Schwabach liest“ wird vom Kulturamt Stadt Schwabach und von der Bürgerstiftung „Unser Schwabach“ gefördert.