Nürnberg - Sind Referenten Mitglieder der Stadtratsfraktionen? Darüber wird in der Nürnberger Kommunalpolitik gerade heftig gestritten. Denn CSU, SPD und Grüne bekommen höhere Zuschüsse, wenn man die politischen Wahlbeamten als Teil der Fraktionen begreift.
5 Kommentare
Klaus Wazansky
K.W. Warum beschädigen CSU, SPD und Grüne mit solchen Taschenspielertricks gerade jetzt das Vertrauen in die Kommunalpolitik?
Klar war das von der CSU auch schon in der letzten Wahlperiode bekannt. Auf der Webseite sind die Referentinnen Heilmaier und Trinkl, sowie OB Marcus König sogar als Mitglieder des Fraktionsvorstands der CSU gelistet. Da wollen scheinbar SPD und Grüne nicht hintenanstehen. Auch dann nicht, wenn sie Alle auffordern doch zu sparen. Natürlich brauchen die Stadtratsparteien die nötigen Mittel für eine ordentliche Arbeit. Tricksen ist aber das Gegenteil von ordentlicher Arbeit.
Und sie sind sich keiner Schuld bewusst, wenn CSU-Fraktionschef Frank zur Begründung sagt, die zusätzlichen Referentinnen „dürften die Infrastruktur der Rathaus-CSU nutzen, würden bei den Sitzungen mit Essen und Getränken versorgt. All dies sorge für einen Mehraufwand, der berücksichtigt werden müsse.“ 750 Euro pro Person mehr für Bratwurst-Weckla?
Und Michael Ziegler von der SPD kurz und bündig: .,Wir haben nun einmal die Mehrheit".
08.09.2026 08:46 Uhr