Nürnberg - Seit den verheerenden Waldbränden in Südeuropa machen sich viele Nürnberger Sorgen, ob so eine Katastrophe auch hier drohen kann. Insbesondere an den Stadträndern, die direkt an den Reichswald grenzen, sitzt die Angst vor einem Flammeninferno tief.
1 Kommentar
max power
.... Das Totholz zu entfernen, ist laut dem Forstexperten aber nicht nur nutzlos zur Verringerung der Waldbrandgefahr.....
Da gibt es auch andere Meinungen:
Frey & Adelmann (2024) stellen in ihrem Bericht verschiedene Maßnahmen zur Verringerung der Waldbrandgefahr aus dem Paper von Larjavaara et al. 2023 vor, und ordnen diese folgendermaßen ein:
Maßnahmen zum Umgang mit Totholz und Feuer
Größeres Totholz fördern, schwächeres Totholz reduzieren: Um Totholz und die Waldbrandprävention in Einklang zu bringen, sollte Totholz mit einem Durchmesser von über 17,50 cm zu gefördert und dünneres Holz entsprechend reduziert werden. Dieser Schwellenwert basiert auf fachlichen Einschätzungen und ist zwar nicht wissenschaftlich fundiert, jedoch nachvollziehbar: Größeres Holz speichert Feuchtigkeit besser und trägt somit weniger zur Brandgefahr bei.
02.09.2026 20:09 Uhr