
Trotz des niedrigen Wasserstands im Großen Brombachsee schippert die MS Brombachsee weiter: Auf ihren Kanälen in den sozialen Netzwerken verkünden die Betreiber nun, dass eine neue Anlegestelle fertiggestellt wurde, um die Schiffsgäste in Enderndorf abzuholen.
Aufgrund des Niedrigwassers mussten die Anlegestellen in Ramsberg und Enderndorf verlegt werden. Die neuen Zugänge sind jeweils circa 300 Meter in Sichtweite entfernt und werden zu den planmäßigen Zeiten angefahren.
Nur die Anlegestelle Absberg entfällt komplett wegen des Niedrigwassers. Seit Wochen sinkt der Wasserstand im Brombachsee, weil er als Speicher dient, um über die Schwäbische Rezat, Rednitz und Regnitz Wasser in den trockenen Norden Bayerns zu befördern. Derzeit (Stand: 27. August) liegt der Wasserstand bei 405,17 Metern über Normalnull.
Der Trimaran kann aber immer fahren, betont die Betreiberfamilie Wilken – auch bei schwankenden Wasserständen. Denn er wurde speziell für einen Stausee gebaut und verfügt über eine Bugklappe, mit der bei jedem Wasserstand angelegt werden kann.
Ab Donnerstag, 27. August, legt die MS Brombachsee nun an der neuen Anlegestelle in Enderndorf an. Laut einem Facebook-Beitrag des Betreibers wurde sie in nur zwei Tagen vom Bauunternehmer Sebastian Seitz aus Ramsberg fertiggestellt.
„Somit können wir weiterhin unseren täglichen Fahrplan einhalten und auf gewohnte Weise die Ortschaften am See verbinden“, freut sich die Betreiberfamilie. Auch der Bauhof der Stadt Spalt habe unkompliziert und professionell unterstützt.


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