Nürnberg/Gunzenhausen - Nie aufgegeben: Mit 15 arbeitslos in Franken, wusste Minusch Afonso nicht, wohin. Zweiter Bildungsweg und Sprung in die Medien. Mit Anfang 30 kam die Diagnose Brustkrebs. Heute ist sie erfolgreiche Journalistin und Speakerin - und macht anderen Mut.
27.08.2026 04:50 Uhr

Aufgewachsen in Gunzenhausen, lebt Minusch Afonso heute in München, ist Moderatorin bei der News-WG des Bayerischen Rundfunks, die allein auf Instagram rund 180.000 Menschen politische Inhalte näherbringt, und hat als freie Journalistin für viele verschiedene Formate des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks gearbeitet.

Im Podcast Mit.Menschen erzählt sie von ihrem Aufwachsen in Gunzenhausen, ihrer Jugend in Franken und welche Orte sie hier geprägt haben. Sie spricht über ihre Schulzeit und ihren Werdegang. „Im Alter von 15 Jahren war ich plötzlich arbeitslos, weil ich die Probezeit auf der Wirtschaftsschule nicht bestanden habe“, erinnert sich Minusch Afonso. Ein herber Rückschlag, sagt sie rückblickend - besonders in einer Zeit, in der die Pubertät junge Menschen ohnehin schon mit vielen Herausforderungen konfrontiert.

Sie berichtet, wie sie damals noch gar nicht wusste, welchen Weg sie einschlagen kann und was sie später einmal machen würde. Sie verrät, wie sie das Aufwachsen in einer Arbeiterfamilie geprägt hat und welche Erfahrungen sie als Schwarze junge Frau machen musste.

16052
<p>Minusch Afonso (re.) im Podcast Mit.Menschen zu Gast bei Lea-Verena Meingast (li).</p> © Mia Houzer

Sie entschied sich für den zweiten Bildungsweg, die Studiengänge Germanistik und Geschichte und schließlich den Sprung in die Medienwelt. Und dann passierte ihr der Ritterschlag direkt bei „Der Spiegel“. Heute ist sie auch Speakerin auf Bühnen über Medientrends, junge News-Formate und Social Media. Sie verrät mehr über ihre verschiedenen Projekte, was in der Zukunft kommen könnte und, wofür sie sich in der Medienwelt einsetzt.

Mit Anfang 30 erhielt sie plötzlich die Diagnose Brustkrebs, die ihr Leben auf den Kopf stellen sollte. Sie berichtet von der schweren Zeit der Diagnose, Chemotherapie und wie sie sich wieder ins Leben gekämpft hat. Sie verrät, wie sie heute über diese Zeit denkt, was sie Betroffenen raten würde und was ihr die wichtigste Unterstützung war.