Nürnberg - Die Haushaltssperre ist in der jüngeren Stadtgeschichte historisch - doch was bringt sie? Nürnbergs Kämmerer Thorsten Brehm deutet an, um welche Summen es geht, betont aber abermals: Eigentlich geht es mit Blick auf echte Stabilität um deutlich mehr.
5 Kommentare
Samoth
@1806: Ja und dazu kommt noch das jährliche betriebliche Defizit von Opernhaus und Theater, weil noch nicht einmal die laufenden Kosten durch die Einnahmen gedeckt sind. Und das kostenlose Klassik Open Air ist dann nur noch die Kirsche auf der Torte, denn warum sollte man für das stickige, muffige Opernhaus Eintritt bezahlen, wenn man das Ganze auch kostenlos konsumieren kann. Aber während die Förderung von Kunst und Kultur zumindest noch ein softer Standortfaktor für eine Großstadt sein kann, gehört das neue Stadion für den 1.FCN noch nicht einmal zu den kommunalen Aufgaben. Und der Kauf der defizitären Kliniken von Dekaneo ist sicher auch kein profitables Geschäft für Nürnberg, genauso wenig wie SÖR und das Volksbad. Jahrzehnte voller Vetternwirtschaft und Fehlentscheidungen haben Spuren hinterlassen, aber jammern hilft nicht. Jetzt muss eben massiv gespart werden. Und zwar in allen Bereichen.
10.09.2026 14:30 Uhr