Region - Mit 63 in die Altersteilzeit, mit 65 in die Freistellung: So hatte ein Beschäftigter aus dem Großraum Nürnberg seinen Ruhestand geplant. Doch Empfehlungen der Rentenkommission stellen solche Pläne nun infrage. In der Region wächst der Unmut.
4 Kommentare
Samoth
@ gh: Also wenn man selbst mit dem halben Gehalt noch über der Beitragsbemessungsgrenze liegt, dann verdient man nicht gut sondern unverschämt gut. Aber auch die bei den Sozialabgaben fallen die Beiträge überproportional mit halbiertem Gehalt. 2 Jahre Vollzeit arbeiten und dann 2 Jahre "Sabatical" würde bedeuten, dass man exakt die Hälfte an Einkommen vor und nach Steuern hat. Steuerlich günstiger ist es, wenn man zwei Jahre arbeitet und das Gehalt über 4 Jahre streckt. Und exakt das passiert bei diesem Altersteilzeitmodell. Das Vorsteuergehalt halbiert sich bei der Streckung über 4 Jahre aber nach Steuern bleibt mehr brutto vom netto, weil auf das halbe Gehalt deutlich weniger als die halbe Steuer anfällt. Gutverdiener und deren Arbeitgeber machen sich bei diesem Altersteilzeitmodell also einen schmalen Fuss auf Kosten des Staates. Ich kann da keinen Rechenfehler erkennen. 24 Monate arbeiten und nach Steuern Geld für 30 Monate erhalten ist kein so schlechter Deal für Gutverdiener.
13.08.2026 17:19 Uhr