Nürnberg/Fürth/Erlangen/Herzogenaurach - Urlaub wird immer teurer – doch nicht einmal die Hälfte der Beschäftigten in Deutschland erhält Urlaubsgeld. Eine Umfrage bei Arbeitgebern in der Region zeigt große Unterschiede: Manche Arbeitnehmer bekommen ein Monatsgehalt und mehr, andere nichts.
1 Kommentar
Fidelio
Dieser Artikel geht von der falschen Grundannahme aus, dass Arbeitnehmer mit Anspruch auf Urlaubsgeld gegenüber denen ohne diesen Anspruch besser gestellt seien. Die Vorstellung, dass die Arbeitgeber in einem bestimmten Monat ihre "Spendierhosen" anziehen und ein kostenloses Extragehalt vom Himmel regnen lassen ist aber infantiler Unsinn. Steuerlich oder sozialversicherungstechnisch besser Gestellt sind diese Gehaltskomponenten auch nicht.
Worauf es ankommt, ist nur die jährliche Gesamtvergütung einschließlich aller Sach- oder Sonderleistungen. Darüber lässt sich aber natürlich kein einfacher Content generieren.
Tatsächlich hat Urlaubsgeld, genauso wie Weihnachtsgeld, eigentlich nur leichte Nachteile für den Arbeitnehmer und leichte Vorteile für den Arbeitgeber: Ein Teil des Gesamt-Jahresgehalts wird dann nämlich erst verzögert im Juli oder im Dezember ausgezahlt. Wer in diesen Monaten noch nicht, oder nicht mehr angestellt ist, geht leer aus.
30.07.2026 11:05 Uhr