Erlangen - Joachim Hornegger bleibt für sechs weitere Jahre Präsident der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Die Universität will er als „Plattform der Freiheit“ erhalten.
24.07.2026 16:17 Uhr

Der Universitätsrat der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) hat Joachim Hornegger einstimmig für eine dritte Amtszeit wiedergewählt. Ab dem 1. April 2027 lenkt der Informatiker die FAU weitere sechs Jahre – bis 2033.

In seinen bislang zwölf Jahren als Präsident habe Hornegger die Universität strategisch weiterentwickelt und sich bedeutende Investitionen der Staatsregierung gesichert: etwa für den Umbau des Himbeerpalasts, das Nordbayerische Hochleistungsrechenzentrum sowie die Sanierung des Markgräflichen Schlosses. 2025 habe die FAU zudem das Exzellenzcluster „Transforming Human Rights“ für sich gewinnen können – verbunden mit Fördermitteln im mittleren zweistelligen Millionenbereich.

Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume würdigte Horneggers Arbeit: „Die FAU ist heute internationaler, forschungsstärker und erfolgreicher denn je.“ Siemens-Chef Roland Busch, Vorsitzender des Universitätsrats, hob hervor, dass Hornegger „spitze in der Wissenschaft ist und zudem versteht, wie die Welt außerhalb eines Campus funktioniert.“

Hornegger wiedergewählt: „KI entscheidet, ob wir Forschung beschleunigen statt sie zu bremsen“

Hornegger selbst betonte, er wolle die FAU als „Plattform der Freiheit“ erhalten und konsequent auf die Zukunft ausrichten – insbesondere mit Blick auf Künstliche Intelligenz: „KI entscheidet darüber, ob wir Forschung beschleunigen statt sie zu bremsen.“

Der gebürtige Erlanger studierte und promovierte an der FAU, forschte am MIT und in Stanford und war vor seiner Präsidentschaft Vizepräsident für Forschung. Er ist verheiratet, hat zwei Kinder und lebt mit seiner Familie in der Fränkischen Schweiz.