Nürnberg - Zeit für Fakten: Die Zahlen 1 bis 6 im Zeugnis sind objektiv und schaffen Vergleichbarkeit - denken wir zumindest. Ein Nürnberger Schulpädagoge und eine Mutter über den Knackpunkt des Notensystems und die fragwürdige Aussage der Schulart-Eignung.
1 Kommentar
Samoth
Da ist nichts entzaubert, denn die Alternative lautet, dass jeder Test exakt gleich und zur gleichen Zeit geschrieben wird. Egal wie schnell der Lernfortschritt der Klasse ist und egal ob die Lehrkraft 3 Wochen krank war und statt dessen nur Vertretungsstunden mit Filmeschauen stattfand. Das wäre so richtig ungerecht. Es gibt zentrale Jahrgangsstufentests um das Niveau der Schulen und Lehrkräfte abzuprüfen, aber dazwischen wird eben das Leistungsniveau der Klasse abgefragt. Eine Lehrkraft hat gute Arbeit geleistet, wenn sie ihrer Klasse eine schwierige Schulaufgabe stellen kann und der Schnitt trotzdem bei 2,3 liegt. Das zusätzlich erworbene Wissen wirft dann im nächsten Jahr Ertrag ab und jeder Schüler sollte eigentlich ein Eigeninteresse daran haben, dass im Unterricht mehr als nur das minimal notwendige Wissen vermittelt wird. Denn mit diesem Wissen startest du ins Berufsleben oder an die Uni. Und auch dort geht es wieder um die Frage: Wie leistungsbereit und leistungsfähig bist du?
28.07.2026 07:29 Uhr