
Die Stadt Roth hat ihren ersten öffentlichen Trinkbrunnen in Betrieb genommen. Wie die Stadt Roth mitteilt, wurde der Brunnen am Rother Marktplatz offiziell in Betrieb genommen. Die Errichtung beschloss der Stadtrat Ende Januar. Vor der Inbetriebnahme führten die Stadtwerke Roth eine Beprobung durch, die die einwandfreie Trinkwasserqualität bestätigt hat. Der Brunnen steht in den Sommermonaten allen Bürgerinnen und Bürgern sowie Gästen kostenlos zur Verfügung.
Die Maßnahme ist Teil einer Anpassungsstrategie an veränderte klimatische Bedingungen. Hitzewellen in der Region haben deutlich gemacht, dass Städte und Gemeinden ihre Infrastruktur anpassen müssen. Die Bereitstellung von kostenfreiem Trinkwasser im öffentlichen Raum soll die Lebensqualität während heißer und trockener Sommer sichern. Der Zugang zu kostenlosen Getränken trägt zum Gesundheitsschutz bei und erhöht die Aufenthaltsqualität in der Innenstadt.
Roth investiert in zweite Trinkwasseranlage am Dorfkessel in Eckersmühlen
Der Bürgermeister Andreas Buckreus betont die Bedeutung der Maßnahme: „Gerade an heißen Tagen ist der Zugang zu kostenfreiem Trinkwasser ein wichtiger Beitrag zum Gesundheitsschutz und zur Aufenthaltsqualität in unserer Innenstadt. Mit dem neuen Trinkbrunnen schaffen wir ein unkompliziertes Angebot für alle Menschen – unabhängig von Alter oder Einkommen“.
Ein Förderprogramm unterstützte die Errichtung der Trinkbrunnen mit 10.000 Euro pro Trinkbrunnen. Die darüber hinausgehenden Investitionskosten trägt die Stadt Roth aus eigenen Mitteln. Auch der laufende Betrieb während der Sommermonate und die jährlichen Unterhaltskosten werden von der Stadt finanziert. Dies gewährleistet dauerhaft ein sicheres und hygienisch einwandfreies Angebot.
Ein zweiter Trinkbrunnen folgt in Kürze. Dieser wird am Dorfkessel in Eckersmühlen installiert und erweitert das kostenfreie Trinkwasserangebot. Mit beiden Standorten verbessert sich die Infrastruktur zur Trinkwasserversorgung in der Stadt.
Roth setzt auf Schwammstadt-Prinzip und kostenloses Refill-Wasser gegen Hitze und Plastik
Die Trinkbrunnen sind Teil von weiteren Klimaanpassungsmaßnahmen. So plant die Stadt Roth das neue Baugebiet Westring-West nach dem Prinzip der sogenannten Schwammstadt. Dieses Konzept zielt darauf ab, Niederschlagswasser vor Ort zurückzuhalten, zu speichern und nutzbar zu machen. Dadurch sollen Starkregenereignisse besser bewältigt und die Folgen längerer Trockenperioden abgemildert werden. Gleichzeitig wird das Stadtklima verbessert.
Ergänzt wird das Engagement durch die Teilnahme der Stadt Roth und vieler ihrer Einrichtungen am bundesweiten Refill-Programm. Überall dort, wo an der Eingangstür das blaue Wasserlogo mit dem Hinweis Refill angebracht ist, können Bürgerinnen und Bürger zu den Öffnungszeiten ihre mitgebrachten Trinkflaschen kostenlos mit Leitungswasser auffüllen. Das Angebot trägt dazu bei, an heißen Tagen eine unkomplizierte Versorgung mit Trinkwasser sicherzustellen und gleichzeitig Einwegplastik zu vermeiden.
Roth rüstet sich für die Hitze mit Trinkbrunnen und Refill-Strategie
Mit den öffentlichen Trinkbrunnen, der Beteiligung am Refill-Netzwerk und weiteren Maßnahmen verfolgt die Stadt Roth eine Strategie der zukunftsfähigen Stadtentwicklung. Ziel ist es, die Stadt widerstandsfähiger gegenüber den Folgen des Klimawandels zu machen und den Menschen auch in Zeiten zunehmender Hitze ein lebenswertes Umfeld zu bieten.



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