Landkreis Erlangen-Höchstadt/Gräfenberg/Erlangen - „Völlig inakzeptabel“: Es brodelt entlang der Strecke der Gräfenbergbahn. Seit einer Woche häufen sich wieder Verspätungen und Zugausfälle. Aktueller Höhepunkt: Chaos am Dienstagvormittag. Der Unmut bei Fahrgästen, Unternehmen und Schulen wächst.
3 Kommentare
noris11
Verspätungen sind berechtigt, rechtfertigen aber nicht automatisch die Abschaffung der Bahn.
Die Ursachen liegen meist bei Infrastruktur, Rollmaterial, Personal und Fahrplan, nicht am Schienenprinzip selbst.
Busse sind kein Allheilmittel: bei hoher Nachfrage brauchen sie mehr Fahrzeuge, Platz und Personal und sind oft teurer und ineffizienter.
Pünktlichkeit hängt von Technik und Prozessen (Weichen, Signale, Puffer, Störmanagement) ab — das lässt sich gezielt verbessern.
Statt Schnellschüssen: Sofortmaßnahmen (Fahrplanpuffer, bessere Info, Bereitschaftsteams), gründliche Störungsanalyse und ein 12‑Monate‑Umsetzungsplan mit KPIs.
Fazit: Nicht vorschnell ersetzen, sondern Ursachen beheben — so sind Zuverlässigkeit, Klima‑ und Kapazitätsziele am besten erreichbar.
10.07.2026 07:58 Uhr