Nürnberg - Eine neue Studie zeigt, wo Eigentumswohnungen bis 2035 besonders an Wert gewinnen könnten und welche Regionen zurückfallen. In den bundesweiten Top 10 finden sich auch mehrere Städte aus der Region. Nürnberg ist es nicht.
02.07.2026 08:00 Uhr

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Die Preise für Eigentumswohnungen in Deutschland werden in den kommenden Jahren voraussichtlich weiter steigen. Zu diesem Ergebnis kommt der Postbank Wohnatlas 2026, der gemeinsam mit dem Hamburger WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) erstellt wurde. Demnach sollen die Kaufpreise für Bestandswohnungen bis zum Jahr 2035 im bundesweiten Durchschnitt um 0,41% pro Jahr ansteigen.

Eine gute Wertsteigerung erwarten die Experten in Großstädten, deren Umland und in wirtschaftlich starken Regionen wie im Süden von Deutschland liegen. Als Spitzenreiter mit durchschnittlich 1,9% Wertsteigerung gilt Leipzig.

Unter den Top‑10‑Städten befinden sich auch Städte aus der Region: Erlangen auf Platz fünf mit einem Anstieg von 0,89 % und Fürth auf Platz acht mit 0,86 % Anstieg.

Die Studie zeigt jedoch deutliche regionale Unterschiede. Während in 13 Bundesländern steigende Immobilienpreise erwartet werden, könnten die Werte in ländlichen Gebieten Ost‑ und Mitteldeutschlands sinken.

Besonders betroffen sind die Bundesländer Sachsen‑Anhalt, Thüringen und Sachsen außerhalb ihrer größeren Städte. Gründe dafür sind vor allem Bevölkerungsrückgänge und eine schwächere wirtschaftliche Entwicklung.

Nach Einschätzung der Experten hängt die zukünftige Preisentwicklung von Lage, Infrastruktur und Nachfrage ab. Regionen mit einer kleiner werdenden Bevölkerung müssen mit einer schwächeren Entwicklung rechnen.

Trotz regionaler Unterschiede gehen die Forscher davon aus, dass die meisten Großstädte künftig stabile oder steigende Immobilienpreise verzeichnen werden. Für Eigentümer und Kaufinteressenten bleibt Wohneigentum damit langfristig eine wichtige Form der Vermögensbildung und Altersvorsorge.