
Mit Ende der vergangenen Wahlperiode wurde der bisherige Aufsichtsrat der Gunzenhäuser Mobilitäts- und Verkehrs-GmbH würdevoll verabschiedet. In seiner Bilanz hob Alt-Bürgermeister Karl-Heinz Fitz als Vorsitzender des Gremiums die vielen gemeinsamen Schritte hervor, mit denen der öffentliche Nahverkehr in Gunzenhausen und im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen in den letzten Jahren spürbar weiterentwickelt wurde. Der Aufsichtsrat sah die erreichten Fortschritte als Ergebnis enger Zusammenarbeit zwischen Stadtverwaltung, Verkehrsunternehmen, beteiligten Kommunen und weiteren Partnern.
Zu den wichtigsten Leistungen der Amtszeit zählt die spürbare Ausweitung des Angebots im Stadtverkehr, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt Gunzenhausen. So wurden die Fahrtzeiten an Frei- und Samstagen bis in die späten Abendstunden durch ein Rufbussystem ergänzt, was insbesondere Bürgerinnen und Bürgern, die in der Stadt am Abend unterwegs sind, entgegenkommt.
Des Weiteren stehen die Stadtbuslinien an Sonn- und Feiertagen zum Abruf als Rufbus zwischen 8 und 19 Uhr zur Verfügung. Ergänzt wurde dieses Angebot durch die Einführung eines Theaterbusses, der städtische Kulturveranstaltungen besser an das Stadtbusnetz anschließt und damit zur Attraktivität des innerstädtischen Kulturbetriebs beiträgt.
Ausbau von Rufbus und Freizeitverkehr in Gunzenhausen
Ein weiterer Schwerpunkt war der Ausbau des Rufbusangebots. Durch zusätzliche Haltestellen in Gunzenhausen und den Anschluss weiterer Gemeinden an das System ist die Erreichbarkeit des ÖPNV für ländlicher lebende Menschen deutlich verbessert worden. Dies stärkt zugleich die regionale Vernetzung und erleichtert den Umstieg auf klimafreundliche Verkehrsmittel.
Auch im Freizeitverkehr wurden erhebliche Verbesserungen umgesetzt. So konnte die Zahl der Bedientage bei den Seenlandlinien von 58 auf inzwischen 120 erhöht werden. In Verbindung mit der Umrundung von Altmühl- und Brombachsee sowie einer höheren Taktung ergeben sich für Urlaubsgäste wie für Einheimische deutlich attraktivere und verlässlichere Angebote.
Digitale und elektrische Angebote in Gunzenhausen ergänzt
Einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Mobilität leisten zudem neue digitale und elektrische Angebote. Die Einführung von E-Carsharing in Gunzenhausen sowie die Übernahme und der Ausbau der E-Ladeinfrastruktur durch die MVG nach der Übernahme der Ladesäulen von den Gunzenhäuser Stadtwerken stärken die Ladeinfrastruktur vor Ort und schaffen bessere Voraussetzungen für eine emissionsärmere Mobilität.
„Durch all diese Maßnahmen konnten wir in den letzten Jahren einen deutlichen Anstieg an Fahrgästen verzeichnen“, freut sich MVG-Geschäftsführer Stefan Dietz. „Das zeigt, dass wir uns auf dem richtigen Weg befinden und diesen konsequent weiter beschreiten müssen. Ich danke dem bisherigen Aufsichtsrat für die vertrauensvolle und tolle Zusammenarbeit, dazu den Beschäftigten der Stadtverwaltung, beteiligten Kommunen und Partnern für die Unterstützung und das große Engagement. Nur gemeinsam können wir die Mobilitätswende bewältigen.“
Neue Phase nach dem Ende der Amtszeit
Mit dem Amtsende des bisherigen Gremiums beginnt nun eine neue Phase. Die positiven Ergebnisse sollen fortgeschrieben, Angebote weiter verbessert und die Erreichbarkeit des städtischen ÖPNV für alle Bevölkerungsgruppen weiter ausgebaut werden.
Nähere Informationen zur MVG gibt es unter www.gunzenhausen-mobil.de.
Keine Kommentare