Neumarkt - Seit Donnerstag ist die Bahnbrücke in Woffenbach wieder eine richtige Brücke: Ein bärenstarker Autokran hat die Fahrbahnträger eingehoben. Jetzt läuft der Countdown bis zur Fertigstellung, denn es gilt, einen wichtigen Termin einzuhalten.
Die neue Woffenbacher Brücke ist leider die nächste gravierende Fehlplanung in der Neumarkter Fahrradinfrastruktur. Radfahrer benötigen zwingend eigene, baulich getrennte und vor allem sichere Spuren! Nur durch eine klare räumliche Trennung gibt es deutlich weniger Konflikte mit Fußgängern und dem Autoverkehr. Sich jetzt einfach hinter Tempo 30 und den gesetzlichen Mindeststandards zu verstecken, ist eine schwache Ausrede. Das ist absolut kein Grund für eine selbsternannte „STARKE STADT“, derart rückständig zu planen und zu bauen. Anscheinend sind die Uhren in der hiesigen Stadtplanung in der autozentrierten Welt der 70er Jahre stehen geblieben. Wer im Jahr 2026 für fast drei Millionen Euro eine komplett neue Brücke hinstellt und dabei die Chance auf eine zeitgemäße, sichere Radinfrastruktur völlig ignoriert, hat die Zeichen der Zeit verschlafen.
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MCB
Die neue Woffenbacher Brücke ist leider die nächste gravierende Fehlplanung in der Neumarkter Fahrradinfrastruktur. Radfahrer benötigen zwingend eigene, baulich getrennte und vor allem sichere Spuren! Nur durch eine klare räumliche Trennung gibt es deutlich weniger Konflikte mit Fußgängern und dem Autoverkehr.
Sich jetzt einfach hinter Tempo 30 und den gesetzlichen Mindeststandards zu verstecken, ist eine schwache Ausrede. Das ist absolut kein Grund für eine selbsternannte „STARKE STADT“, derart rückständig zu planen und zu bauen.
Anscheinend sind die Uhren in der hiesigen Stadtplanung in der autozentrierten Welt der 70er Jahre stehen geblieben. Wer im Jahr 2026 für fast drei Millionen Euro eine komplett neue Brücke hinstellt und dabei die Chance auf eine zeitgemäße, sichere Radinfrastruktur völlig ignoriert, hat die Zeichen der Zeit verschlafen.
vor 28 Minuten