Erlangen/Landkreis Erlangen-Höchstadt - Auch an Tag 7 der Erlanger Bergkirchweih herrschte schönes Wetter und unter der Besuchern eine ausgelassene und friedliche Stimmung - zumindest weitgehend. Denn das ein oder andere Delikt gab es dann doch, wie die Polizei berichtet.
28.05.2026 13:00 Uhr

Am Tag 7 der Erlanger Bergkirchweih, also am Mittwoch, 27. Mai 2026, herrschte wie an allen Tagen bisher sehr gutes Wetter. Es war den gesamten Tag über sonnig mit Temperaturen um die 30 Grad. Über den Tag verteilt war die Stimmung der Kirchweihbesucher wieder sehr ausgelassen und friedlich, berichtet die Polizeiinspektion Erlangen-Stadt in ihrem Bericht. Das Besucheraufkommen auf der Bergkirchweih war bis zirka 19 Uhr eher mäßig, jedoch füllten sich die Keller im Laufe des Abends dennoch gut.

Am sogenannten „Bürgermeistersteg“, also an der Lewin-Poeschke-Anlage, hielten sich in der Spitze bis zu 300 feiernde Personen auf, an der Wöhrmühle fanden keine Feierlichkeiten statt.

Bis auf eine sexuelle Belästigung kam es auf dem Festgelände selbst zu keinen Straftaten. Bei diesem Fall wurde einer 21-Jährigen von einer bislang unbekannten männlichen Person, welche die Geschädigte zuvor auf der Bergkirchweih kennengelernt hatte, unter den Rock in den Intimbereich gefasst. Die Frau konnte jedoch keine Personenbeschreibung abgeben.

Erlanger Bergkirchweih am siebten Tag: Mitarbeiter eines Döner-Ladens schlug Mann

In der Zeit zwischen 22 und 23.30 Uhr kam es am Martin-Luther-Platz zunächst zu einer Körperverletzung zwischen einer Personengruppe und einem Mitarbeiter eines Döner-Ladens. Ein Mitarbeiter schlug einem 26-Jährigen, der ebenfalls in Erlangen wohnhaft ist, ins Gesicht, wodurch dieser sich eine Wunde unterhalb des Auges zuzog, heißt es im Bericht der Polizeiinspektion Erlangen-Stadt weiter.

Etwas später leistete ein 19-Jähriger Widerstand, als er von Beamten einer Einsatzeinheit der Nürnberger Bereitschaftspolizei, die im Rahmen der Bergkirchweih eingesetzt waren, kontrolliert wurde. Der junge Mann verhielt sich bei der Kontrolle derart aggressiv, dass er zur Sicherheit der Beamten gefesselt werden musste. Gegen diese Fesselung wehrte sich der Mann, der einen Alkoholwert von zirka einem Promille hatte. Der „After-Berg“ endete wie auch am Vortag gegen 2 Uhr in der Früh.


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