
Alarm am Dienstagabend, 26. Mai, gegen 20 Uhr bei Kirchehrenbach: Ein 49-jähriger Mann hatte auf dem Walberla, im Bereich der „Steinernen Frau“, von einer Bank aus die Aussicht genießen wollen. Bis ihm plötzlich schwindelig wurde und er stürzte.
Als er wieder zu sich kam realisierte er, dass er 15 Meter tief gestürzt und zwischen zwei Felsen unterhalb des Aussichtspunktes zum Liegen gekommen war. Trotz seiner schweren Verletzungen konnte er noch seine Frau und den Notruf verständigen, wie die Polizei informiert.
Zu dem Einsatz sind außerdem Rettungsdienst, Kirchehrenbacher Feuerwehr, Bergwacht und der Rettungshubschrauber „Christoph 27“ aus Nürnberg alarmiert worden. Das teilte die Kirchehrenbacher Feuerwehr in einer Pressemitteilung mit.
Rettung über die Hubschrauberwinde der Bergwacht am Bismarckfels auf dem Walberla
Feuerwehr-Einsatzkräfte übernahmen die Erstversorgung des Patienten bis zur Übernahme durch den Rettungsdienst. Von der Bergwacht wurde die Rettung über die Hubschrauberwinde vorbereitet. Rund 45 Minuten dauerten die Arbeiten der Einsatzkräfte am sogenannten Bismarckfels.
Um den schwerverletzten Person gefahrlos herausfliegen zu können, mussten von der Feuerwehr auch mehrere Bäume und Sträucher entfernt werden. Wegen der nahenden Dunkelheit erfolgte außerdem die Ausleuchtung der Unfallstelle.
Insgesamt 31 Einsatzkräfte von Bergwacht, Feuerwehr Kirchehrenbach, Rettungsdienst sowie der Besatzung des Rettungshubschraubers und eine Polizeistreife arbeiteten vor Ort zusammen - und das „hervorragend“, wie die Feuerwehr Kirchehrenbach mitteilt.
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2 Kommentare
sopherl93
In den NN ist unter diesem link: https://www.nn.de/region/erlangen-hoechstadt/von-300-kilo-pony-uberrollt-17-jahrige-bei-reitunfall-im-wald-bei-erlangen-schwerverletzt-rep-1-1.15129602 zu lesen, dass eine durch einen Reitunfall schwerverletzte 17-jährige im unwegsamen Gelände (Wald bei Kalchreuth) mittels Rettungshubschrauber und der dort montierten Winde gerettet werden konnte, ohne das auch nur ein Baum gefällt werden musste. Daher sind hier kritische Fragen zur Rettung eines Abgestürzten auf dem Walberla mehr als berechtigt. Gut wäre es, wenn die Redaktion der FN nicht nur Pressemitteilung (PM) abschreibt, sondern auch die NN mal lesen, die Informationen aufnehmen und bei derartigen, vergleichbaren Vorkommnissen von sich aus *nachhacken* würden. Welche Verletzungen sich der Abgestürzte zu zog, bleibt auch nebulös!!
27.05.2026 17:01 Uhr