Wassertrüdingen/Gunzenhausen - Die Polizei in Wassertrüdingen hatte Samstagnacht alle Hände voll zu tun, als ein betrunkener 30-Jähriger massiv Widerstand gegen die Beamten leistete. Der Mann wurde in Gewahrsam genommen, nachdem er wiederholt den Platzverweis missachtet hatte.
24.05.2026 10:45 Uhr

In der Nacht zum Sonntag kam es vor einer Gaststätte in Wassertrüdingen kurz vor Mitternacht zu einem polizeilichen Einsatz, bei dem erhebliche Gegenwehr gegen die polizeilichen Einsatzkräfte geleistet wurde.

Wie die Polizei Dinkelsbühl berichtet, sollte nach vorausgegangenen Randalen und Beleidigungen bei einem 30-Jährigen durch die Beamten vor Ort die Identität festgestellt werden. Dieser Aufforderung kam der Mann jedoch mehrfach nicht nach und versuchte stattdessen, sich von der Örtlichkeit zu entfernen. Als die Beamten den Mann daraufhin nach Ausweisdokumenten durchsuchen wollten, sperrte dieser sich vehement und leistete erheblichen Widerstand, meldet die Polizei.

Weitere Streife nötig: der 30-Jährige wehrte sich mit aller Kraft. Dabei hatte keine netten Worte für die Polizisten übrig

Der Randalierer musste schließlich von den Beamten zu Boden gebracht werden. Nur unter Hinzuziehung einer weiteren Streifenbesatzung und unter fortlaufenden Widerstandshandlungen des Mannes gelang es den Einsatzkräften, ihm Handfesseln anzulegen und ihn zu fixieren. Während der gesamten Maßnahme deckte der Beschuldigte die eingesetzten Beamten mit massiven verbalen Beleidigungen ein.

Alkohol im Spiel - der Mann hatte weit über 2 Promille intus

Nachdem sich die Situation kurzzeitig beruhigt hatte und die Identität geklärt werden konnte, wurde dem Mann sowie seinem 36-jährigen Begleiter ein Platzverweis erteilt. Die Streithähne waren hierbei massiv alkoholisiert, Atemalkoholtests ergaben bei den beiden Männern Werte von jeweils weit über zwei Promille.

Da beide diesem Platzverweis trotz mehrfacher Aufforderung strikt nicht nachkamen, wurde der 30-Jährige zur Durchsetzung der Maßnahme in Gewahrsam genommen.

Der Mann wehrte sich heftig - Tür des Polizeiautos nur mit Mühe schließbar

Beim Verbringen in das Dienstfahrzeug zeigte sich der Mann erneut äußerst aggressiv. Er sperrte sich so stark gegen den Transport, dass die Fahrzeugtür von den Beamten nur unter Anwendung von massivem unmittelbarem Zwang geschlossen werden konnte. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Ansbach wurde bei dem 30-Jährigen eine Blutentnahme durchgeführt. Gegen die beiden Männer wurden entsprechende Straf- und Ermittlungsverfahren eingeleitet.


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