Schwabach/Landkreis Roth - In Roth-Schwabach sind familiengeführte Handwerksbetriebe eine zentrale wirtschaftliche Säule. Staatssekretär Gotthart beleuchtet im Gespräch Initiativen zur Unternehmensnachfolge und deren Förderung durch die bayerische Regierung.
29.05.2026 10:00 Uhr

Familiengeführte Handwerksbetriebe sind in Bayern Treiber von Beschäftigung, Ausbildung und regionaler Wertschöpfung – und prägen besonders in einer Stadt wie Schwabach das wirtschaftliche und kulturelle Bild. Im Interview mit #WIRtschaft erläutert Wirtschaftsstaatssekretär Tobias Gotthart, warum die Staatsregierung die Nachfolge konsequent als „Gründung 2.0“ begreift und welche Unterstützung Handwerksunternehmen in der Region Roth-Schwabach nutzen können.

Gemeinsam mit dem Bayerischen Industrie- und Handelskammertag und den bayerischen Handwerkskammern hat das Wirtschaftsministerium die Offensive „Unternehmensnachfolge Bayern“ initiiert. Sie bündelt Informationen, Beratung und Förderangebote und rückt die Nachfolge stärker ins Bewusstsein der Familienunternehmen. Nachfolgerinnen und Nachfolger erhalten dabei dieselben attraktiven Förderkonditionen wie Existenzgründer. Allein die LfA Förderbank Bayern hat 2025 mehr als 200 Millionen Euro an Förderkrediten an fast 470 Handwerksbetriebe zugesagt, die damit Investitionen von über 300 Millionen Euro stemmen konnten.

Ermutigung für junge Unternehmerinnen und Unternehmer

Junge Unternehmerinnen und Unternehmer, die vor Finanzierung, Verantwortung oder Bürokratie zurückschrecken, ermutigt Gotthart ausdrücklich: Ein bestehender Betrieb bringt Kundenstamm, eingespielte Strukturen und qualifizierte Mitarbeitende mit.

Welche Folgen Betriebsschließungen für die Region hätten und welche Werkzeuge die Politik bereithält, lesen Sie im vollständigen Beitrag aus unserer Beilage #WIRtschaft in unserem Blätterkatalog.