Schwabach - Ein Kleinbus, der mit sieben Kindern besetzt war, verunglückte auf der Autobahn A6 nahe der Anschlussstelle Schwabach-West. Rettungsdienst und Feuerwehren hatten alle Hände voll zu tun, um zu helfen. Das ist passiert.
18.05.2026 15:51 Uhr

Die Fahrerin eines Kleinbusses, der mit sieben Kindern besetzt war, wurde bei einer Karambolage mit einem Pannenfahrzeug, das auf der Mittelspur auf der Autobahn A6 nahe Schwabach-West liegen geblieben war, schwer verletzt. Rund drei Stunden kam es in der Folge zu Staus, da Fahrspuren für die Räumung der Unfallstelle gesperrt werden mussten.

Die Feuchter Verkehrspolizei berichtet, dass am Sonntagmorgen eine 20-jährige Opel-Fahrerin auf der A6 in Richtung Amberg unterwegs war, als ihr Fahrzeug gegen 8.20 Uhr - vermutlich aufgrund eines technischen Defektes - auf Höhe der Anschlussstelle Schwabach-West auf der mittleren Spur der wenig befahrenen Autobahn liegen blieb.

Eine nachfolgende 28-jährige Fahrerin eines Mercedes Kleinbusses erkannte den stehenden Pkw zu spät; sie versuchte noch auszuweichen, kollidierte jedoch trotzdem mit dem Pkw. Durch den Aufprall wurde der Opel im Heckbereich massiv beschädigt und auf den Seitenstreifen geschleudert. Der Mercedes Kleinbus, der mit sieben Kindern besetzt war, kam einige Meter weiter auf dem mittleren Fahrstreifen zum Stehen.

Die 20-Jährige wurde in ihrem Opel so sehr eingeklemmt, dass sie aus dem Autowrack heraus geschnitten werden musste. Hilfe kam von den Feuerwehren Schwabach, Kammerstein und Neuendettelsau.

Die Schwerverletzte wurde vom Rettungsdienst in die Klinik gebracht. Auch zwei Kinder hatte es „erwischt“ - zum Glück waren sie bei dem Crash mit leichten Verletzungen davon gekommen, wurden aber ebenso ins Krankenhaus gebracht.

Die beiden am Unfall beteiligten Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden, da sie nicht mehr fahrbereit waren. Zwei der drei Fahrstreifen der A6 waren anschließend noch bis zum Abschluss der Reinigungsarbeiten durch die Autobahnmeisterei gesperrt. Gegen 11.45 Uhr war die Unfallstelle geräumt und alle Fahrstreifen wieder frei.

Den Sachschaden schätzte die Feuchter Verkehrspolizei auf insgesamt 16.000 Euro.


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