
Noch vergleichsweise glimpflich kam eine 31-jährige Autofahrerin davon, die das Stauende übersehen hatte bei ihrer Fahrt auf der Autobahn A6, nahe der Anschlussstelle Schwabach West. Bei ihrem Brems- und Ausweichmanöver verlor sie nämlich die Kontrolle über ihr Fahrzeug.
Der Unfall passierte nach Bericht der Feuchter Verkehrspolizei am Sonntagmittag, 17. Mai, gegen 12 Uhr. Zu dieser Zeit fuhr die 31-jährige Lageristin aus Baden-Württemberg mit ihrem Fiat auf der A 6 in Richtung Heilbronn.
Zwischen den Anschlussstellen Schwabach-West und Neuendettelsau stockte und staute sich aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens immer wieder der Verkehr. Die 31-Jährige befuhr die Mittelspur und erkannte zu spät, dass der Verkehr vor ihr plötzlich nicht mehr rollte.
Sie bremste scharf, wich nach rechts aus und kollidierte dann aber mit einem langsam fahrenden Ford-Fahrer, der auf der rechten Spur unterwegs war.
Der 50-Jährige Pkw-Lenker, der noch drei Mitfahrer hatte, schleuderte nach der Karambolage mit seinem Fahrzeug nach links über alle Fahrspuren und streifte die Betonschutzwand am linken Fahrbahnrand. Alle vier im Ford blieben trotz der Schleuderfahrt unverletzt.
Die Unfallverursacherin jedoch verletzte sich leicht am Kopf und an der Schulter. Sie wurde durch den Rettungsdienst ins Krankenhaus nach Ansbach gebracht.
Die Freiwillige Feuerwehr Kammerstein sicherte die Unfallstelle ab.
Den Sachschaden schätzte die Schwabacher Polizei auf 24.000 Euro.
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