Nürnberg/Fürth - Die Stadtmission Nürnberg und die Diakonie Fürth wollen sich ab dem kommenden Jahr zusammenschließen. Auch eine Änderung des Namens ist geplant. Was die Fusion für die rund 2700 Mitarbeitenden der beiden Wohlfahrtsverbände bedeutet.
18.05.2026 10:55 Uhr

Die Stadtmission Nürnberg und das Diakonische Werk Fürth wollen künftig einen gemeinsamen Weg gehen. Wie die beiden Wohlfahrtsorganisationen in einer Pressemitteilung erklären, ist geplant, sich ab dem 1. Januar 2027 zusammenzuschließen.

Mit der Fusion bauen die beiden Träger sozialer Dienste ihre Stellung im Städtedreieck Nürnberg-Fürth-Erlangen aus: Seit 2023 gehört bereits die Diakonie Erlangen zur Stadtmission Nürnberg.. „Wir bündeln gemeinsam unsere Stärken und Kompetenzen, um auch künftig für die Menschen da zu sein, die Hilfe im Leben brauchen“, sagt Kai Stähler, Vorstandsvorsitzender der Stadtmission Nürnberg.

Fusion der Stadtmission Nürnberg und der Diakonie Fürth: Alle Angebote sollen bestehen bleiben

Für die Klientinnen und Klienten, die von den Angeboten der beiden Träger begleitet, betreut und unterstützt werden, bleibt alles wie gewohnt, wie es in der Mitteilung heißt. Mit der angestrebten Fusion wollen die Stadtmission und die Diakonie eine stabile Grundlage schaffen, um ihre Angebote dauerhaft zu sichern und weiterzuentwickeln.

„Uns verbindet der diakonische Auftrag, für Menschen da zu sein, die Unterstützung benötigen. In einer Zeit steigender Bedarfe, wachsender Anforderungen, knapper Ressourcen und nicht zuletzt anhaltenden Drucks bei der Gewinnung und Bindung von Personal, wollen wir diesen Auftrag künftig gemeinsam und gleichberechtigt erfüllen“, sagt Brigitte Beißer, Vorständin der Diakonie Fürth.

In dem Verbund aus Stadtmission Nürnberg und Diakonie Erlangen arbeiten insgesamt rund 2100 hauptamtliche Mitarbeitende in über 80 Einrichtungen, Diensten und Projekten. Die Diakonie Fürth ist mit ihren rund 600 Mitarbeitenden vor allem im Bereich der stationären und ambulanten Pflege, in der Tagespflege, im Betreuten Wohnen und in der Sozialen Arbeit aktiv.

Die Mitarbeitenden sollen während des Veränderungsprozesses eng begleitet werden, heißt es in der Pressemitteilung. Zum Start des gemeinsamen Weges im Jahr 2027 ist zudem die Einführung eines neuen, einheitlichen Namens vorgesehen, der die Verbundenheit sichtbar machen soll.