Fürth - Viele ältere Menschen haben den Wunsch, weiter in ihrer Wohnung zu leben, auch wenn der Alltag schwerer fällt. Die bayerischen Aktionswochen „Zuhause daheim“ geben Tipps und Impulse dafür - am Montag (18.5.) und Mittwoch (20.5.) auch in Fürth.
17.05.2026 11:00 Uhr

„Das eigene Zuhause ist mehr als nur ein Ort - es ist Erinnerung, Geborgenheit und Lebensqualität“, betont das Team des Fürther Mehrgenerationenhauses Mütterzentrum mit Blick aufs Altwerden. Im Alter sei es besonders wichtig, diese vertraute Umgebung zu erhalten und gleichzeitig Sicherheit und Komfort zu steigern.

Hilfe dabei geben aktuell wieder die bayernweiten Aktionswochen „Zuhause daheim. Selbstbestimmt wohnen“. Alle zwei Jahre liefern diese Aktionswochen, initiiert vom bayerischen Familienministerium, Impulse, wie die eigenen vier Wände auch dann ein Zuhause bleiben können, wenn man älter wird und manches schwerer fällt. Auch in Fürth finden mehrere Veranstaltungen statt.

Der Fürther Seniorenrat lädt an diesem Montag, 18. Mai, zu einem „Tag der offenen Tür“ von 10 bis 16 Uhr ins Rathaus ein - genauer: ins Seniorenratsbüro (Königstraße 88) sowie in den kleinen Sitzungssaal (Zimmer 205, Königstraße 86). Die Seniorenrätinnen und Seniorenräte stehen für Gespräche bereit und möchten erlebbar machen, welche Unterstützung und Möglichkeiten es für ältere Menschen in Fürth gibt.

Der Seniorenrat informiert dabei auch über seine Angebote - dazu gehören etwa Veranstaltungen für die geistige und körperliche Fitness, kulturelle Aktivitäten und gesellige Treffen. Das Gremium bietet zudem Broschüren und Informationen zu zentralen Themen des Älterwerdens, von alternativen Wohnformen (WG, Mehrgenerationenwohnen) bis zu Vorsorge und Betreuung. Im Laufe des Tages geben verschiedene Experten Einblicke in ihre Tätigkeiten. Gegen 12 Uhr informiert Sylvie Lamotte darüber, wie der Pflegestützpunkt Fürth Betroffene und Angehörige unterstützen kann. Um 13 Uhr stellt die städtische Seniorenbeauftragte Christiane Schmidt die Arbeit der fübs (Fachstelle für Seniorinnen und Senioren und die Belange von Menschen mit Behinderung) vor. Um 13.30 Uhr zeigt Friederike Süß, wie das Koordinierte Stadtteilnetzwerk Südstadt Nachbarschaftshilfe im Alltag leistet. Um 14 Uhr erklärt Sozialreferent Benedikt Döhla, was hinter der „Geh-hin-Kultur“ sowie dem Projekt „Wohnen in Fürth – leben, gestalten, bauen“ steckt. Der Eintritt ist frei.

Am Mittwoch, 20. Mai, ab 13 Uhr werden dann am Fürther Klinikum (Verwaltungsgebäude) verschiedene Vorträge zum Thema „Bewegung im hohen Alter“ angeboten. Zusätzlich können einige für das Alter geeignete Bewegungsarten ausprobiert werden, heißt es in der Ankündigung.

Die Themen der Vorträge im Überblick: 13.30 Uhr: „Zu alt für Sport? Was Bewegung im Alter bewirken kann“; 14 Uhr: „Mobil und standfest im Alter“; 14.30 Uhr: „Fit durch Ernährung“; 15 Uhr: „Osteoporose – was macht die Knochen stark?“; 15.30 Uhr: „Herz-/Kreislauferkrankung im Alter – Macht Bewegung einen Unterschied?“ Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Ebenfalls am Mittwoch, 20. Mai, von 10 bis 16 Uhr beteiligt sich das bereits erwähnte Mehrgenerationenhaus Mütterzentrum an den Aktionswochen - und zwar unter dem Titel „In Fürth gut leben im Alter - da wo das Herz ist“. Im Familienzentrum Rosengarten, Rosenstraße 16-20, gibt es Vorträge (Prävention im Alter, Hilfsangebote, Pflegesachleistungen) des Pflegestützpunkts Fürth und der Fachstelle Demenz und Pflege Mittelfranken, zudem werden Hilfsmittel und Angebote „für das gute Zuhause-Leben“ vorgestellt. Eine Anmeldung für diese Veranstaltung ist erwünscht unter Tel. (0911) 772799.