Gunzenhausen - Die Gunzenhäuser Grünen planen am Dienstag, 2. Juni, eine kostenfreie Fahrrad-Tour über Aha und Pflaumfeld.
17.05.2026 10:09 Uhr

Auf dem Rad in die grüne Zukunft: Die Gunzenhäuser Grünen setzen auf umweltfreundliche Mobilität und regionale Erlebnisse. Am Dienstag, 2. Juni, steht die nächste geführte Radtour des Grünen-Ortsverbands Gunzenhausen auf dem Programm, wie er mitteilt. Diesmal geht es über Aha und Pflaumfeld ins Nussdorf Sammenheim. In der dortigen Manufaktur Gelbe Bürg erwartet die Teilnehmer eine Vorführung zur ersten bayerischen Nussknackmaschine. Anschließend darf nach Herzenslust probiert werden.

Nach einem deftigen Einkehrschwung in Sammenheim führt die Tour zurück nach Gunzenhausen. Start ist um 18 Uhr am „Platz für Alle“ in Gunzenhausen. Die Radtour ist kostenfrei, eine Anmeldung nicht nötig. Radfahren ist eine der effektivsten Möglichkeiten, den CO₂-Ausstoß im Alltag zu senken. Mit dem Rad zur Arbeit, zur Schule oder zum Einkaufen zu fahren, schont nicht nur die Umwelt, sondern reduziert auch Lärm und Platzbedarf in den Ortskernen, heißt es in der Pressemitteilung des Ortsverbands.

Fahrrad statt Auto

Kerstin Zels, Stadträtin der Grünen in Gunzenhausen, betont: „Wir wollen, dass Radfahren in unserer Region die erste Wahl ist. Jede Fahrt, die vom Auto auf das Fahrrad verlagert wird, ist ein Gewinn für unsere Lebensqualität und unser Klima.“ Durch den ständigen Ausbau und weitere Maßnahmen werde das Radfahren in Gunzenhausen noch sicherer und komfortabler gestaltet. Neben dem Alltagsverkehr liegt der Fokus auf dem Radtourismus.

Die Region biete mit dem Fränkischen Seenland in Verbindung mit dem Naturpark Altmühltal ideale Bedingungen, um regionale Natur und Kulinarik zu genießen, sind die Grünen überzeugt. „Radfahren verbindet – nicht nur Orte, sondern auch Menschen und Lebensstile“, erklärt Stadträtin Heidi Röttenbacher. Besucher und Einheimische werden ermutigt, regionale Produkte zu entdecken. Initiativen wie die Manufaktur in Sammenheim verbinden den Ausflug mit dem Besuch lokaler Erzeuger. Das fördere die regionale Wirtschaft und garantiere kurze Transportwege für Lebensmittel.