
Am frühen Sonntagmorgen, 10. Mai, war ein 31-Jähriger gegen 2.55 Uhr auf der A9 in Fahrtrichtung München unterwegs. Im Baustellenbereich nahe Wendelstein fuhr er mit seinem Pkw auf der rechten der drei Fahrspuren. Wie die Verkehrspolizei Feucht berichtet, wollte er eigentlich die Abfahrt auf die A73 nehmen, befand sich dafür jedoch auf der falschen Fahrspur.
Daher bremste der 31-Jährige kurzerhand ab und fuhr auf der rechten Spur rückwärts. Das ging schief: Sein Pkw kollidierte mit der Betonleitwand und blieb darauf liegen. Im Fahrzeug befanden sich noch vier weitere Personen; glücklicherweise wurde keiner der Insassen bei diesem Fahrmanöver verletzt und auch kein anderer Verkehrsteilnehmer durch das riskante Fahrverhalten gefährdet.
Auto nach Unfall auf A9 bei Rückwärtsfahrt beschädigt
Der Pkw-Fahrer wurde wegen Straßenverkehrsgefährdung durch sein verkehrswidriges Rückwärtsfahren auf der Autobahn zur Anzeige gebracht. Sein stark beschädigtes Auto musste abgeschleppt werden; auch die Betonleitwand wurde in Mitleidenschaft gezogen. Der Sachschaden liegt bei rund 18.000 Euro.
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