Forchheim - Gute Nachrichten aus den USA sind selten geworden, aber es gibt sie. Eine Bundesbehörde unterstützt den Forchheimer Medizintechnik-Konzern Siemens Healthineers mit 60 Millionen Dollar bei der Forschung an einer neuartigen Krebstherapie.
11.05.2026 10:48 Uhr

Einschnitte und Sparmaßnahmen dominieren die Schlagzeilen, doch auch in den USA fließen noch Fördergelder. So erhält der Geschäftsbereich Varian von Siemens Healthineers über fünf Jahre hinweg bis zu 60 Millionen US-Dollar (rund 51 Millionen Euro). Das hat die Bundesbehörde für fortgeschrittene Gesundheitsforschung bewilligt. Ziel ist es, die Entwicklung der Photonen-Flash-Strahlentherapie gegen Krebs voranzutreiben.

Diese Förderung zählt in den USA zu den größeren Regierungsinvestitionen in medizinische Technologien. Zusätzlich wird der Forchheimer Medizintechnik-Konzern während der Projektlaufzeit rund 20 Millionen Euro als Kostenbeteiligung investieren. Das Gesamtvolumen beläuft sich somit auf bis zu 71 Millionen Euro.

Die Photonen-Flash-Strahlentherapie ist eine experimentelle Behandlungsmethode mit hoher Dosisleistung, bei der die Strahlentherapie mehr als 100-mal schneller als mit heutigen Technologien durchgeführt wird. Dabei sollen zugleich Nebenwirkungen reduziert werden.