
Der Ärger des US-Präsidenten über die kritischen Äußerungen von Bundeskanzler Friedrich Merz zum Iran-Krieg scheinen schnell Konsequenzen zu haben, die sich speziell in Bayern massiv auswirken werden. Nach Informationen des Bayerischen Rundfunks (BR) hat die US-Armee bereits entschieden, von welchem Standort sie die von Trump angekündigten 5000 Soldaten abziehen will. Es wird offenbar die in Vilseck in der Oberpfalz stationierte Stryker Brigade treffen. Das bestätigte eine Quelle aus Kreisen der US-Armee dem BR. Das 2nd Cavalry Regiment ist in den Rose Barracks auf dem Truppenübungsplatz Grafenwöhr angesiedelt.
Laut BR soll der Standort in Vilseck aber erhalten bleiben, mindestens 8000 Soldaten sollen weiterhin dort stationiert sein. Ohnehin wird dort gerade noch kräftig investiert. Momentan werden 36 neue Wohnhäuser für die Familien von Soldaten gebaut. Auch Spielplätze, gemeinschaftliche Aufenthaltsbereiche und weitere Angebote werden eingerichtet.

4 Kommentare
Samoth
Es macht keinen Sinn, einseitig an einem Vertrag festhalten zu wollen, den die Vertragspartner längst nicht mehr achten. Russland greift nach Lebensraum im Westen und interessiert sich nicht mehr für Völkerrecht und alte Verträge. Gleiches gilt für die USA. Die "nukleare Teilhabe" mit der das Natomitglied Deutschland bisher auf amerikanische Atomwaffen zugreifen konnte ist wohl auch nicht mehr belastbar. Damit fallen zwei wesentliche Grundlagen weg, auf denen die 2+4 Verträge geschlossen wurden und entsprechend sollte man diesen Vertrag kündigen und nach eigenen Atomwaffen streben. Wir brauchen weiterhin eine glaubwürdige atomare Abschreckung um Russland abzuwehren und auf die USA ist kein Verlass mehr.
05.05.2026 14:04 Uhr