
Zwölf Stunden waren Polizisten der Verkehrspolizeiinspektion (VPI) Ansbach am Feiertag, 1. Mai, und am Sonntag, 3. Mai, auf der A6 zwischen dem Autobahnkreuz mit der A7 bei Feuchtwangen/Crailsheim und Nürnberg im Blitzer-Einsatz. Wie ein Sprecher der VPI erklärt, wurden die Geschwindigkeit von 13.400 Fahrzeugen überprüft - dabei gab es einige negative Spitzenreiter: Ein Autofahrer war in einer Tempo-120-Begrenzung mit 191 km/h unterwegs, ein anderer in einem Tempo-80-Bereich mit 167 km/h.
Am Vormittag des 1. Mai hatten die Polizisten ihre Messgeräte auf der A6 in Fahrtrichtung Waidhaus/Pilsen zwischen den Anschlussstellen Lichtenau und Neuendettelsau aufgebaut. „Bei einer Messdauer von rund sechs Stunden wurden etwas mehr als 9000 Fahrzeuge gemessen“, erklärt der Polizeisprecher. Die Bilanz: 137 Autofahrerinnen und Autofahrer waren deutlich zu schnell, mit sechs Verstößen werden wohl Fahrverbote verbunden sein. Einer war mit seinem Wagen mit 191 Kilometern pro Stunde gemessen worden, erlaubt waren 120 km/h.
Ebenfalls am Vormittag waren Polizisten der VPI Ansbach am 3. Mai zwischen der Anschlussstelle Schnelldorf und dem Autobahnkreuz Feuchtwangen/Crailsheim in Fahrtrichtung Waidhaus/Pilsen präsent. Innerhalb von sechs Stunden wurde da die Geschwindigkeit von knapp 4400 Fahrzeugen überprüft und 290 Verstöße festgestellt. „Für neun von ihnen sieht der Bußgeldkatalog ein Fahrverbot vor“, berichtet der Polizeisprecher und spricht von einem „traurigen Spitzenreiter“, der bei erlaubten 80 km/h mit 167 km/h gemessen wurde. Die Folgen für den Mann sind enorm: Er muss wohl ein Bußgeld von 700 Euro zuzuglich Auslagen und Gebühren zahlen, kassiert ein dreimonatiges Fahrverbot sowie zwei Punkte im Verkehrszentralregister.
Hier geht es zu allen aktuellen Polizeimeldungen.
