Landkreis Erlangen-Höchstadt/Erlangen - München gibt grünes Licht für einen weiteren staatlichen Schulstandort im Landkreis Erlangen-Höchstadt. So begründen Kultusministerin Anna Stolz und Finanzminister Albert Füracker die Entscheidung für ein neues Gymnasium.
01.05.2026 13:42 Uhr

Nun ist es offiziell – Kultusministerin Anna Stolz und Finanzminister Albert Füracker haben grünes Licht für ein neues Gymnasium in der Gemeinde Heßdorf erteilt und dem Antrag des Landkreises Erlangen-Höchstadt zugestimmt.

„Das ist ein echter Meilenstein und ein starkes Signal für den Landkreis Erlangen-Höchstadt! Wir rechnen damit, dass die Zahl der Gymnasiasten auch in den nächsten Jahren weiter ansteigen wird. Mit dem neuen Gymnasium in der Gemeinde Heßdorf reagieren wir auf diese Entwicklung und stellen damit sicher, dass unsere Schülerinnen und Schüler auch in Zukunft auf hervorragende Rahmenbedingungen und optimale Bildungsvoraussetzungen in der Region zählen können“, wird Kultusministerin Anna Stolz in einer Pressemitteilung zitiert.

Neues Gymnasium in ERH: Füracker betont Infrastruktur und Bildung

Finanz- und Heimatminister Albert Füracker unterstreicht: „Durch das neue Gymnasium in der Gemeinde Heßdorf setzen wir ein klares Zeichen zur Förderung einer wachsenden Region und stärken die schulische Infrastruktur. So ermöglichen wir heimatnahe Bildung in modernen Lernumgebungen, um die Schülerinnen und Schüler optimal auf Studium und Beruf vorzubereiten. Bildung ist das Fundament einer florierenden Gesellschaft und die wichtigste Investition, die wir für die kommenden Generationen tätigen können. Auch im neuen Haushalt 2026/2027 bleiben die Ausgaben für Bildung mit rund einem Drittel der Gesamtausgaben deshalb der größte Posten – so machen wir Bayern fit für die Zukunft!“

Die Entscheidung basiert auf der prognostizierten fortschreitenden Zunahme der Schülerzahlen im Gymnasialbereich im Landkreis Erlangen-Höchstadt. Die bestehenden Gymnasien sind bereits stark ausgelastet und können die künftig zu erwartenden Schülerinnen und Schüler nicht mehr vollständig aufnehmen. Vor diesem Hintergrund ist die Errichtung eines weiteren staatlichen Gymnasiums erforderlich, um eine bedarfsgerechte schulische Versorgung sicherzustellen, heißt es in einer Pressemitteilung von Kultus- und Finanzministerium.