Gunzenhausen - 2026 bringt politische Veränderungen im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen mit sich. Mehrere Bürgermeister verlassen ihre Positionen nach langjähriger Amtszeit und machen Platz für neue Gesichter.
29.04.2026 05:00 Uhr

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Die einen kommen, die anderen gehen - an diesem Naturgesetz lässt sich auch in der Kommunalpolitik nicht rütteln. Und so wird nach den Kommunalwahlen 2026 auch in den Rathäusern der Region der Staffelstab weitergereicht. Welche langjährigen Bürgermeister Ade sagen, sehen Sie hier.

Es war einen spannende Wahl in Gunzenhausen: Vier Kandidaten und eine Kandidatin buhlten um den Chefsessel im Rathaus, den Karl-Heinz Fitz seit 2014 inne hat. Am Ende wird es Fitz‘ Favorit: Matthias Hörr von der CSU gewann die Bürgermeisterwahl mit 56,2 Prozent der Stimmen.

In Muhr am See musste Dieter Rampe aus gesundheitlichen Gründen zurücktreten. Und das wenige Monate vor den Kommunalwahlen 2026. Deswegen gingen die Muhrerinnen und Muhrer bereits im November 2025 an die Urnen. Rampes Favorit Stephan Hoyer überzeugte die wahlberechtigten Einwohner.

Amtsinhaber seit 2014 war Helmut König, der lange nach einem Nachfolger Ausschau hielt. Zunächst sah es nicht vielversprechend aus. Doch dann meldeten sich gleich zwei Kandidaten. Einer von ihnen war Dominic Meyer aus Gundelsheim, den die Bürgerinnen und Bürger ihr Vertrauen schenkten.

In Polsingen war Heinz Meyer seit 2010 der Chef im Rathaus. Der Döckinger hat nun einen Nachfolger in Gerhard Amslinger gefunden, der als einziger Bewerber für das Amt antrat.

Amtsinhaberin in Heidenheim war seit 2014 Susanne Feller. Nach zwölf Jahren im Rathaus steigt die 62-Jährige aus der Kommunalpolitik aus und übergibt den Staffelstab an Karl Schirmer, der mit 57,4 Prozent der Stimmen gewählt wurde.

Fritz Hörner lenkte als erster grüner Bürgermeister die Geschickte in Markt Berolzheim seit 2008. Nun übernimmt die erste Frau den Posten. Ursula Waschkuhn-Hofmann von der parteiunabhängige Dorfliste Markt Berolzheim hat die Wählerinnen und Wähler überzeugt.

Drei selbstständige Unternehmer wollten in Arberg das Amt des Bürgermeisters. Am Ende hat sich Marco Friedel vom dortigen Omnibusunternehmen durchgesetzt und übernimmt den Posten von Jürgen Nägelein aus Großlellenfeld, der seit 2008 die Verwaltung führte.