Nürnberg - Es wäre das erste Mal, dass Nürnberg in einer bestehenden U-Bahn-Linie eine zusätzliche Haltestelle baut: Auf Plänen ist eine neue Station zwischen Hasenbuck und Bauernfeindstraße eingezeichnet, im Rathaus ist dieses Projekt schon in aller Munde.
8 Kommentare
Cicero1963
Die Stadträte hätten 1966 lieber nach Norden schauen sollen, als in den bremischen Häfen die ersten Container ankamen, und kombinieren müssen, dass damit der Todesstoß für den Eisenbahn-Stückgutverkehr in Aussicht steht und langfristig das Güterbahnhofgelände anders genutzt werden kann. Dann hätte man (wie zwischen Ziegelstein und Flughafen) auf halber Strecke für einen später nachrüstbaren Zwischenbahnhof vorsorgen und das Gefälle zwischen Bauernfeindstraße und Bahnhof Hasenbuck, ab 1967 geplant und 1974 eröffnet, mit einer bahnsteigtauglichen "Terrasse" unterbrechen können. War zwar kein Nostalgiebrett, aber fehlende Weitsicht und jetzt wird ein zusätzlicher U-Bahnhof relativ teuer. Heute muss man bis zur Umsiedlung von Zauneidechsen mehr Details planen und wird dafür erst drei Jahre später fertig. So kommt die Linie 7 erst vier Jahre nach den ersten Häusern. Die komplexen Planungsvorschriften heute schützen aber auch nicht vor Kurzsichtigkeit - wer weiß was 2080 kommt?
30.04.2026 16:54 Uhr