Offenhausen - Am Sonntag trafen sich in Offenhausen rund 45 Jubilare zur Jubelkonfirmation. Vom Pfarrhaus zog der Festzug zur St-Nikolaus-Kirche, begleitet von Posaunenklängen. Pfarrer Loos ehrte Jubilare aus sieben Jahrzehnten mit einer Predigt zum 23. Psalm.
27.04.2026 09:02 Uhr

Sonne, Posaunenklang und ein langer Weg zurück in die Vergangenheit: Am Sonntag haben in Offenhausen rund 45 Jubilare aus sieben Jahrzehnten gemeinsam ihre Jubelkonfirmation gefeiert. Vom Pfarrhaus zogen sie im Festzug zur Kirche. Pfarrer i. R. Peter Loos stellte den Festgottesdienst mit Abendmahl unter den 23. Psalm – einen der bekanntesten und tröstlichsten Texte der Bibel. „Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln“: Diese Worte würden viele der Jubilare seit ihrer Kindheit kennen. Sie hätten sie durch ihr Leben getragen, in guten wie in schweren Zeiten.

Der Psalm verspreche keine Umwege um das Dunkle herum – aber Begleitung mittendurch. Genau das, so Loos in seiner Predigt, lasse sich im Rückblick auf ein langes Leben erkennen. Wann ist ein Mensch wirklich zufrieden? Diese Frage stellte Loos in den Raum. Wer mit den Augen des Psalmbeters zurückschaue, finde eine Antwort – nicht im Besitz oder in der Unbeschwertheit, sondern im Vertrauen. Er erinnerte die Jubilare auch daran, was Eltern und Paten ihnen einst mitgegeben haben: Worte, Werte und Glauben.

Musik und Ehrung in der Nikolauskirche

Musikalisch umrahmten Posaunenchor und Frauensingkreis den Gottesdienst in der St.-Nikolaus-Kirche. Geehrt wurden die Kronjuwelenen von 1951 (75 Jahre), die Gnadenen von 1956 (70 Jahre), die Eisernen von 1961 (65 Jahre), die Diamantenen von 1966 (60 Jahre), die Goldenen von 1976 (50 Jahre) und die Silbernen von 2001 (25 Jahre). Zum Abschluss versammelte sich die ganze Gruppe noch einmal vor dem Pfarrhaus – für ein gemeinsames Foto in der Frühlingssonne.