Neumarkt - Nach der Kommunalwahl rumorte es ordentlich in der Neumarkter CSU. Alois Scherer ist nicht mehr Fraktionsvorsitzender, sein Nachfolger steht bereits fest. Jetzt wurde auch ein neuer Parteivorstand gewählt.
26.04.2026 16:34 Uhr

Die Wahlniederlage der Neumarkter CSU im Rennen um das Landratsamt hatte offenbar Konsequenzen: Der von der Senioren-Union persönlich kritisierte Alois Scherer ist nicht länger Fraktionsvorsitzender. Die CSU-Kreistagsfraktion hat sich nun im Rahmen einer Fraktionssitzung personell neu aufgestellt und einen neuen Vorsitzenden sowie eine neue Vorstandschaft gewählt.

Der bisherige Vorsitzende Alois Scherer habe gemeinsam mit seinem Team die Fraktion über viele Jahre hinweg mit großem Engagement, Erfolg und Weitblick geführt, heißt es in der Mitteilung der Neumarkter CSU. Sein Einsatz habe die politische Arbeit im Landkreis nachhaltig positiv beeinflusst.

Neumarkter CSU: Partei entscheidet sich für einen Generationswechsel

Im Zuge der Neuwahl hat sich die Fraktion nun für einen Generationswechsel entschieden und mit Christian Schmid, den Bürgermeister Velburgs einen neuen Vorsitzenden gewählt. Damit setze die CSU-Kreistagsfraktion ein klares Zeichen für Verjüngung sowie neue Perspektiven. „Wir sind sehr dankbar, dass wir auf dem starken Fundament der vergangenen Jahre aufbauen können und wollen gleichzeitig neue Impulse setzen. Mit Tatendrang, Geschlossenheit und innovativen Ansätzen gehen wir die kommenden Herausforderungen für unseren Landkreis an“, so der neu gewählte Vorsitzende.

Weiter im Fraktionsvorstand sind als Stellvertreter von Christian Schmid der Deininger Bürgermeister Peter Meier, der Neumarkter Reinhard Brock, sowie Dr. Christine Meier als Geschäftsführerin, Freystadts Bürgermeister Tobias Maget, Mühlhausens Bürgermeister Dr. Martin Hundsdorfer sowie Peter Hollweck aus Deining.

Ziel sei es, die erfolgreiche Arbeit der vergangenen Jahre fortzuführen und zugleich zukunftsorientierte Themen verstärkt in den Fokus zu rücken, teilt die Neumarkter CSU mit. Die Kreistagsfraktion der CSU stellt mit 23 Mitglieder die größte Fraktion. Dennoch sei man sich bewusst, dass Entscheidungen gemeinschaftlich erarbeitet und getroffen werden müssen, „zum Wohl des großen Ganzen und unseres Heimatlandkreises“, betont Schmid.