
Die Winterruhe für die Brunnen und Wasserspiele im Stadtpark ist seit wenigen Tagen vorbei. Ungetrübt ist die Frühlings-Freude allerdings nicht: Bei einem routinemäßigen Prüf- und Wartungstermin der infra im Auftrag der Stadt Fürth haben Fachleute jetzt einen starken Wasserverlust in den Zulaufleitungen zum Fontänenhof und zu den zwei Becken im Rosengarten festgestellt. Mit anderen Worten: Hier muss irgendwo ein Leck sein. Die Stadt beziffert den wöchentlichen Wasserverlust auf 450 Kubikmeter, das entspricht dem Inhalt von rund 2200 Badewannen.
Wo ist das Leck? Im Fürther Stadtpark müssen die Brunnen abgeschaltet werden
Das oder die Lecks konnten die infra-Arbeiter noch nicht lokalisieren. Bis Sonntagabend (26. April) halten sie den Brunnenbetrieb über eine Notversorgung mit kleineren Pumpen aufrecht. Ab Montag dann werden die Fontänenanlagen außer Betrieb genommen, die infra wird anschließend die Leitungen abschnittsweise aufgraben. Umfang und Dauer möglicher notwendiger Sanierungsmaßnahmen können erst abgeschätzt werden, wenn das Leck gefunden ist.
Die Wasserspiele des Fontänenhofs - mit 17 kleinen Fontänen und einer Mittelfontäne - in der Hans-Schiller-Allee und des Rosengartens wurden Mitte des vergangenen Jahrhunderts erbaut, zur Gartenschau „Grünen und Blühen“ 1951, Hans Schiller war seinerzeit der Stadtgartendirektor. Naheliegend ist, dass Materialermüdung ein Grund für den massiven Wasserverlust sein dürfte.
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