
Spektakel an der Welle: Am Samstag, 25. April, ist an der Fuchslochwelle in Nürnberg einiges geboten. Wäre die Veranstaltung nicht ohnehin im Freien und für Zuschauer frei zugänglich, könnte man von einem Tag der offenen Tür sprechen. Der Charakter ist ähnlich – ein „Tag der offenen Welle“.
Ziel ist es, wie der Vorsitzende des Vereins Nürnberger Dauerwelle, Thorsten Keck, sagt, die Begeisterung für das Surfen nach außen zu tragen. Ab 14.30 Uhr geht es los: Neugierige und Interessierte haben die Möglichkeit, den Vereinsmitgliedern beim Surfen zuzuschauen. Surfboardhersteller zeigen, welches das passende Board ist, und der Verein informiert über die Vorteile einer Mitgliedschaft sowie über die angebotenen Kurse. Dazu gibt es Kaffee und Kuchen und Gelegenheit zum lockeren Austausch. Ein begleitendes Gewinnspiel dürfte vor allem für diejenigen interessant sein, die es einmal aufs Brett wagen wollen, aber noch keine Erfahrung haben: Zu gewinnen gibt es einen Surfkurs.
Vor 15 Jahren fanden sich in Nürnberg schnell viele Surfbegeisterte
Die Idee, in Nürnberg eine stehende Welle zu bauen, entstand im Jahr 2011, als ein offenes Planungsverfahren für die Neugestaltung des Wöhrder Sees lief. Innerhalb kürzester Zeit schloss sich eine Gruppe Nürnberger Surferinnen und Surfer zu einer Initiative auf Facebook zusammen, die sich zum Ziel setzte, das Projekt umzusetzen. Das Ergebnis: 2012 gründete sich der gemeinnützige Verein Nürnberger Dauerwelle – heute zählt er rund 500 Mitglieder.
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