Nürnberg - Die Unterführung in Gleißhammer sorgt regelmäßig für Kopfschütteln: Immer dann, wenn es stark regnet, gehen Autos in den Fluten unter. Die Stadt ergreift nun erstmals eine Maßnahme, die auch anderswo helfen soll, Gefahrenstellen zu entschärfen.
24.04.2026 11:56 Uhr

Geht es nach der Meinung vieler Autofahrer, dann sollte der gesunde Menschenverstand verhindern, dass Menschen in eine bereits überflutete Unterführung fahren. Tut er aber ganz offensichtlich nicht, denn in Nürnberg versinken immer wieder Autos in den Fluten. Ein Hotspot, an dem es regelmäßig zu Bergungseinsätzen kommt, ist der Tunnel an der Zerzabelshofstraße im Stadtteil Gleißhammer. Genau dort ergreift die Stadt nun eine Maßnahme, die Schule machen soll.

Eine Anlage, die mit Sensoren in den Tunnel hineinblickt, soll Autofahrer künftig vor Überflutungen warnen. Ist die Durchfahrt gefährlich, sollen gelbe Blinklichter auf die drohende Gefahr hinweisen. Gemessen wird an den beiden tiefsten Stellen der Unterführung. Gleichzeitig sendet das System automatisch eine Meldung an die Integrierte Leitstelle Nürnberg. Laut dem Servicebetrieb Öffentlicher Raum (Sör) kostet die Technik gut 100.000 Euro - sie soll sich aber lohnen, das zumindest erwarten Experten.