Nürnberg - Spontan in eine historische Kirche und Kunstwerke bestaunen? Und das auch noch „für lau“? In St. Sebald in der Nürnberger Altstadt geht das nur noch bis 17. Mai. Ab dann verlangt die Gemeinde von Touristen und Besuchenden nämlich Eintrittsgeld.
von Wolfgang Heilig-Achneck
6 Kommentare
Cicero1963
Ich werde mir so einen 15 Euro-Sebald-Jahrespass besorgen, denn mir persönlich gibt die Sebalduskirche als Ort der Besinnung und Einkehr sehr viel. Und es ist mir es wert, immer wieder die Details des Sebaldusgrabes und der vielen Kunstwerke zu entdecken und mich von ihrer Botschaft ansprechen zu lassen. Ich würde auch der Bauhütte von St. Sebald beitreten (habe soeben auf der webseite entdeckt, dass der Mindes-Jahresbeitag ebenso 15 Euro beträgt) - das würde ich aber nur machen und sogar einen höheren jährlichen Betrag zahlen, wenn der allgemeine universelle individuelle Zugang für die Sebalduskirche weiterhin (im Sinne ihrer Stifter) frei wäre - eine Pauschalgebühr für geführte Besuchergruppen wäre damit verträglich. Schade, dass man vorher die Alternative, die Bauhütte auf breiter publikumswirksamer Front finanziell zu pushen, nicht versucht hat!
25.04.2026 10:15 Uhr