
Seit Mitte März können Busse die Haltestelle am Fürther Rathaus nicht mehr ansteuern. Grund für die mehrwöchige Ausnahmesituation sind Bauarbeiten, denn der Obstmarkt wird aktuell zum Kreisverkehr umgebaut. Nun lassen Stadt und Infra wissen, dass die Situation eineinhalb Wochen länger als ursprünglich gedacht bleibt, wie sie zurzeit ist.
Einer Pressemitteilung aus dem Rathaus zufolge informiert die städtische Tochter Infra darüber, dass die Baumaßnahmen an der Haltestelle Rathaus noch bis voraussichtlich Montag, 4. Mai, andauern werden. Das bedeutet konkret: Wegen der Umbauarbeiten in der Wendeschleife am Obstmarkt kann der Busbahnhof Rathaus durch den Linienverkehr bis zu diesem Datum weiterhin nicht angefahren werden. Ursprünglich sollte die Komplettsperrung bis 24. April dauern, sie hätte somit an diesem Freitag enden sollen.
Busbahnhof am Fürther Rathaus wegen Baumaßnahmen noch länger gesperrt
Für die Buslinien 33, 173, 174, 177, 178 und 179 vom Hauptbahnhof kommend ist nach wie vor eine Ersatzhaltestelle auf der Höhe des Jüdischen Museum Franken (Königstraße 91) eingerichtet, und von der Poppenreuther Straße kommend in der Königstraße, etwa auf der Höhe der Hausnummern 96 bis 98 (ehemalige Station Brandenburger Straße) gibt es ebenfalls einen provisorischen Haltepunkt. Auch die Infra-NightLiner-Linien N17, N18 und N20 starten und enden an diesen beiden Ersatzhaltestellen in der Königstraße.
Die Linie 175 wird zwischen den Haltestellen Poppenreuther Straße und Billinganlage über die Kapellenstraße umgeleitet. Die Haltestellen Rathaus, Grüner Markt und Maxbrücke können den Angaben zufolge aktuell nicht bedient werden und müssen ersatzlos entfallen. Die Haltestelle Kulturforum kann ebenfalls nicht angesteuert werden. Hier werden in der Kapellenstraße für beide Fahrtrichtungen Ersatzhaltestellen eingerichtet. Sie befinden sich in der Parkhauszufahrt und auf der gegenüberliegenden Straßenseite auf Höhe der Hausnummer 9.

4 Kommentare
SpVggvon1903
@sis
frust? man hat den eindruck, dass in fuerth fahrradclubs verkehrsleitpolitik betreiben und nicht die verantwortlichen selbst. die dortige umwandlung ist nutzlos in der unteren koenigstr. mit busverkehr sogar gefaehrlich.
jeder der sehen kann bekommt mit, wie viele radfahrer und rollerfahrer in fuerth unterwegs sind. angefangen bei radrennwegen im wiesengrund ohne ruecksicht auf verluste bis hin zu fuzo, queer, zu schnell zu ruecksichtslos.
der willenlose tempo 30 fetisch macht sein uebriges.. gruene wellen werden unterbrochen um stehenden, abgasintensiven verkehr zu erzeugen, fussgaenger durch zuegelloses und unkontrolliertes radfahrerverhalten gefaehrdet. das ist schlichte realitaet die sich nicht aendert, nur weil radfahrerclubs im stadtrat mehr stimmen haben als buerger, die taegl. hier unterwegs sind
24.04.2026 04:01 Uhr