
Mehr als ein Vierteljahrhundert lang hat der Herzogenauracher Sportartikelproduzent Adidas den offiziellen Spielball für die Champions League geliefert. Damit ist nun Schluss: Nach einem Bericht der „Financial Times“ soll US-Konkurrent Nike für die Ball-Rechte künftig mehr als 40 Millionen Euro im Jahr zahlen und damit etwa doppelt so viel wie Adidas bislang.
Ein Konzernsprecher bestätigte das Aus der Champions League-Partnerschaft auf Nachfrage dem „BR“. Er wies darauf hin, dass Adidas aber weiter die Bälle für sämtliche Fifa-Wettbewerbe stelle - angefangen von den Europa- und Weltmeisterschaften der Frauen und Herren.
Stetiger Konkurrenzkampf zwischen Adidas und Nike
Zugleich wird Nike ab kommendem Jahr die deutschen Fußballnationalmannschaften ausstatten, was zuvor ein Privileg der Herzogenauracher war. Adidas und Nike buhlen öfter um die gleichen Vertragspartner - so zum Beispiel im August 2025, als der fränkische Sportartikelhersteller einen Vertrag mit dem FC Liverpool abschloss, den zuvor fünf Jahre lang Nike betreut hatte.


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