
Der Karfreitagsgefecht-Gedenkmarsch ist eine jährliche Aktion von Soldaten, Reservisten und Zivilbediensteten, die an das schwere Gefecht vom 2. April 2010 in Afghanistan erinnert, bei dem drei Bundeswehrsoldaten fielen. In Erinnerung an die Gefallenen des „Karfreitagsgefechts“ vor 16 Jahren fanden auch dieses Jahr wieder bundesweit Gedenkmärsche statt. Rund 450 Stammsoldaten/innen und Lehrgangsteilnehmende der Offizierschule der Luftwaffe marschierten dabei 16 Kilometer mit 16 Kilogramm Gepäck im Gedenken an ihre gefallenen und verwundeten Kameraden.
Der Marsch soll Bewegung mit Erinnerung verbinden. „Schritt für Schritt gibt er Raum für Gedanken und die persönliche Reflexion, für Trauer – aber auch für Hoffnung“, erklärt die Bundeswehr in einer Pressemitteilung. Er erinnere daran, wie schnell aus Routine Ernst werden kann und wie wichtig Zusammenhalt und Kameradschaft seien. Eine gemeinsame Andacht, Gedenkworte und eine Schweigeminute auf den Rother Marktplatz hätten alle ein wenig enger zusammenrücken lassen.



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