Landkreis Roth/Schwabach - Ohne weite Reise etwas Neues entdecken? In Schwabach und im Landkreis Roth gibt es zahlreiche Orte, an denen einem garantiert nicht langweilig wird. Wir haben für Sie ein paar Tipps gesammelt.
02.08.2026 18:56 Uhr

Manchmal gehen einem einfach die Ideen aus. Ganz besonders ärgerlich ist das, wenn man Kinder daheim hat, die Unterhaltung wollen. Oder sich Besuch ankündigt, der etwas erleben möchte. Deshalb haben wir hier ein paar Ausflugstipps für jede Wetterlage im Kreis Roth und der Stadt Schwabach zusammengestellt. Durchlesen, aussuchen, und losfahren - denn es gibt so viel zu erleben, und das direkt vor der Haustür.

Mittelalter-Stimmung auf Burg Abenberg

Über die Burg Abenberg gibt es schon eine lange un
<p>Die Burg Abenberg ist ein beliebter Veranstaltungsort: Aber auch ein tolles Ausflugsziel für jede Jahreszeit und jedes Wetter.</p> © Foto Hiltl

Für Geschichtsfans und Mittelalter-Romantiker ist sie ein Muss: Vor fast 1000 Jahren wurde Burg Abenberg über der gleichnamigen Stadt zunächst aus Holz, später aus Sandstein erbaut. Die malerisch wirkenden Türme sind deutlich jüngeren Datums - der Blick von dort aus in den Landkreis Roth ist dennoch erstklassig. Neben einem Hotel und einem Restaurant beherbergt die Burg mit dem Burgmuseum und dem Klöppelmuseum gleich zwei Museen. Daneben dient sie auch als Kulisse für Mittelaltermarkt, Ritterspiele und das Feuertanz-Festival.

Besuch auf dem Flugplatz in Gauchsdorf

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<p>Ein Rundflug über die Region ist von Gauchsdorf aus möglich.</p> © Jana Vogel

Die Fliegervereinigung Schwabach ist einer der ältesten Luftsportvereine in Bayern. Am Flugplatz im Büchenbacher Ortsteil Gauchsdorf können flugbegeisterte Gäste alleine ab 45 Euro, zu zweit ab 60 Euro und zu dritt ab 75 Euro bei einem Rundflug im Motorflieger, Motorsegler oder für 60 Euro im Segelflieger den spektakulären Ausblick auf die Landschaft von ganz oben genießen. Kostenlos kann der Flugbetrieb von unten beobachtet werden, bei gutem Wetter geht das auch von einer Aussichtsplattform aus. Der angrenzende Kinderspielplatz und die Vereinsgaststätte machen den Flugplatz zu einem vielseitigen Ausflugsziel.

Historischer Friedhof und Synagoge in Georgensgmünd

Synagoge Georgensgmünd
<p>Die ehemalige Synagoge in Georgensgmünd ist gut erhalten.</p> © Philipp Kimmelzwinger

Etwa 400 Jahre lang war Georgensgmünd ein Zentrum jüdischen Lebens auf dem fränkischen Land, bis 1938 die letzten verbleibenden Juden ausgewiesen wurden. Von dieser Geschichte zeugt bis heute der Jüdische Friedhof. Fast 1800 Grabsteine stehen dort, viele von ihnen verziert mit Reliefs und den typischen Motiven der jüdischen Grabmalsikonographie. Weil sie schon zuvor verkauft worden war, überstand die ehemalige Synagoge die Brandschatzungen der Pogromnacht. Jeden ersten Sonntag im Monat ist sie für Besucher geöffnet.

Erkundungen in einem der schönsten Geotope Bayerns

Steinbruch
<p>Die Steinbrüche bei Wernsbach sind spektakulär anzusehen - zu jeder Jahreszeit.</p> © VNP

Hinter dichten Kiefernwäldern verbirgt sich im südlichen Mittelfranken eine atemberaubende Felskulisse mit steilen Wänden, buschbestandenen Sandflächen und Steinbögen. 2010 hat das Bayerische Umweltministerium die Wernsbacher Steinbrüche in die Liste „Bayerns schönste Geotope“ aufgenommen. Zu recht: Das mehrere Quadratkilometer große Gebiet bei Georgensgmünd ist ein schönes Ziel für Wanderer zu beinahe jeder Jahreszeit.

Einen Blick in die Vergangenheit im Archäologiemuseum Greding

Greding Archäologisches Museum
<p>Ein Blick in das Archäologiemuseum in Greding.</p> © Bodendoerfer Elke

Im Archäologiemuseum in Greding können Besucher eintauchen in die Geschichte. Ausgestellt sind faszinierende Funde der archäologischen Grabungen bei Großhöbing und der Stadt Greding aus verschiedenen Epochen. Geschichtsinteressierte erhalten Einblicke in die Lebensweise unserer Vorfahren, die die Region in vergangenen Jahrtausenden bewohnten. Geöffnet hat das Museum von Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr, montags, dienstags und donnerstags zudem von 14 bis 17.30 Uhr und sonn- und feiertags von 13 bis 18 Uhr. Vom 1. Mai bis zum 31. Oktober hat das Museum montags und dienstags zusätzlich von 14 bis 16 Uhr offen. Für Familien bestehend aus zwei Erwachsenen und zwei Kindern kostet der Eintritt 10 Euro, für Erwachsene 4 Euro, der ermäßigte Preis beträgt 2 Euro. Kinder und Jugendliche zahlen 2 Euro, für Kinder unter 6 Jahren ist der Eintritt frei.

Naturschauspiel in Greding

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<p>Die Kalksinterterrassen im Kaisinger Tal bei Greding sind ein Naturphänomen, das man gesehen haben muss.</p> © Renate Schinagl

Im Kaisinger Tal hat die Natur ein wahres Meisterwerk geschaffen. Die filigranen Kalksinterterassen sind ein sehenswertes Ausflugsziel. Entstanden sind sie aus abgelagertem Kalk, unter Beteiligung von Moosen und Algen. Auch Fichtennadeln, Blätter, Ästchen, Schneckenhäuser und tote Insekten wurden von der Natur zur Schaffung dieses Naturschauspiels verwendet. Auf einem Spaziergang lassen sich die Terassen wunderbar erkunden. An Sonn- und Feiertagen sind die Kalksinterterassen meist stark besucht.

Spiel und Spaß auf dem Erlebnisbauernhof Auhof

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<p>Der Spielplatz am Erlebnisbauernhof der Auhof-Werkstätten ist immer einen Besuch wert - vor allem mit Kindern und bei schönem Wetter.</p> © Tobias Tschapka

Der Erlebnisbauernhof Auhof liegt am Ortsrand von Hilpoltstein im südlichen Landkreis Roth. Auf dem Hof gibt es neben zahlreichen Tieren auch einen Spielplatz, einen Biergarten, einen Bauerngarten, eine Streuobstwiese und einen Teich. Der Erlebnisbauernhof ist Teil der Auhof-Werkstätten der Rummelsberger Diakonie. Er wird von Menschen mit und ohne Behinderung bewirtschaftet, die für das Wohl der Tiere sorgen - und das der Gäste. Die Saison beginnt in der Regel Ende März, dann ist der Auhof von Mittwoch bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Bis dahin können Besucher die Tiere auf den Weiden und Außenanlagen sowie den Spielplatz besuchen. Montag und Dienstag ist Ruhetag, außer an gesetzlichen Feiertagen. Der Eintritt ist kostenlos.

Nächtliche Tour durch Hilpoltstein

Nachtwächter Hilpoltstein
<p>Die Nachtwächter in Hilpoltstein - hier: Andreas (Scheuerlein) - wissen vieles über das Mittelalter zu berichten.</p> © Tobias Tschapka

Im Schein der Laterne geht es durch die historischen Gassen von Hilpoltstein, während der Nachtwächter sein altbekanntes Lied singt. Von den Gästeführern können Besucher jede Menge spannende und lustige Geschichten aus vergangenen Jahrhunderten erfahren - und sich bei den Anekdoten über den Henker wohlig gruseln. Ausführliche Informationen zu den Terminen und dem Ablauf der Führungen gibt es beim Amt für Kultur und Tourismus.

Wandern am Heidenberg

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<p>Wer die Natur im nördlichen Landkreis erfahren möchte, hat am Heidenberg reichlich Gelegenheit.</p> © Landratsamt Roth

Es geht um Geister, Schätze und die „Hirschenmirl“, die in einer Tonne lebte: Ein Volkslehrer aus Ottersdorf zeichnete Anfang des 20. Jahrhunderts 22 mystische Sagen auf, die sich allesamt in den Wäldern am Heidenberg zugetragen haben sollen. Nachzulesen sind sie entlang zweier schöner Wanderstrecken, die von Kammerstein (8 Kilometer) und dem Büchenbacher Ortsteil Kühedorf (7 Kilometer) aus durch die Natur führen. Neben dem Sagenwanderweg locken aber auch der KammerSteinPilzPfad (4 Kilometer) und die idyllische Marienquelle in das Waldgebiet im nördlichen Landkreis Roth.

Auf in den Escape Room in Rednitzhembach

Bis ins letzte Detail ist bei “Final Quest: Escape
<p>Bis ins letzte Detail ist bei „Final Quest: Escape Games“ in Rednitzhembach alles ausgeklügelt.</p> © Marco Frömter

Wer gerne Rätsel knackt und Denkspiele genießt, ist bei „Final Quest Escape Games“ in Rednitzhembach richtig. Zwei Escape-Rooms transportieren Besucher in andere Welten, in denen es gilt, besonders scharfsinnig zu sein, um innerhalb rund einer Stunde Spielzeit verschiedene Missionen zu vollenden. Die Escape-Rooms sind für Gruppen zwischen zwei und sechs Personen geeignet, Kinder können ab 14 Jahren alleine und ab 12 Jahren mit den Eltern zusammen teilnehmen. Freitags und samstags können die Escape-Rooms zwischen 12.30 und 20 Uhr, und am Sonntag zwischen 12.30 und 17 Uhr gebucht werden. Außerdem gibt es Escape-Boxen zum Ausleihen, mit denen auch zu Hause geknobelt werden kann. Je nach Größe der Gruppe variiert der Preis pro Person zwischen 45 und 30 Euro.

Funtasygolf - ebenfalls in Rednitzhembach

Minigolf Rednitzhembach Funtasygolf.Eröffnung 20.
<p>Die Schläger schwingen beim Minigolf, das geht zum Beispiel in Rednitzhembach. Dieses Bild stammt von der Eröffnung der Anlage im Juli 2018.</p> © Gerner

Action und Spaß an der frischen Luft gibt es auf der Minigolfanlage „Funtasygolf“ in Rednitzhembach. Die Anlage umfasst 18 Bahnen, auf denen die kleinen Golfbälle an verschiedensten bunten Hindernissen vorbei in die Löcher gespielt werden müssen. Die ganze Familie kann dort die Schläger schwingen, und ihr Geschick unter Beweis stellen. An Samstagen, Sonn- und Feiertagen hat die Anlage von 11 bis 19 Uhr geöffnet, während den bayerischen Ferien auch werktags von 14 bis 19 Uhr. Erwachsene bezahlen 6 Euro, der ermäßigte Preis beträgt 5 Euro und für Kinder kostet der Eintritt 4 Euro.

Entlang des Weges Kunst im Wald bestaunen

Auf dem Kunstweg Rednitzhembach wurde das neue Wer
<p>Auf dem Kunstweg Rednitzhembach kann man jede Menge erleben - und profitiert nebenbei von Bewegung an der frischen Luft.</p> © Tobias Tschapka

Was macht ein Fisch im Wald? Die Antwort darauf gibt es auf dem Kunstweg, der sich auf mehr als neun Kilometern durch Rednitzhembach, das ruhige Rednitztal und den schattigen Wald weiter südlich zieht. Angefangen hat alles 1994/1995 mit dem im Flusstal aufgestellten „Holzmoh“, seither ist eine Open-Air-Galerie mit mehr als 50 Kunstwerken daraus geworden. Der Kunstweg eignet sich ebenso für Radler und sportliche Spaziergänger wie für kurzweilige Runden mit dem Kinderwagen oder Besuche von Hobby-Poeten.

Paddeln auf der Rednitz

Foto: Robert Gerner, gesp.1.2021 Motiv: Rednitzhem
<p>Paddler und andere Wassersportler sieht man bei heißem Wetter zuhauf.</p> © Robert Gerner

Okay, das ist kein Allwettertipp: Wer an heißen Tagen sportlich unterwegs sein will, ist bei der Kahnfahrt in Rednitzhembach gut aufgehoben. Mit Stand-up-Paddle-Boards (SUP), Kanus oder Ruderbooten geht es hinauf auf die sanft fließende Rednitz, für Wassersport-Neulinge werden auch Einsteigerkurse angeboten. Zwischen wildgrünen Bäumen lässt es sich wunderbar paddeln und zwischendurch die Zehen ins erfrischende Nass tunken - wenn Wasser aus dem Brombachsee gen Norden geleitet wird, ist das Wasser besonders erfrischend.

Gemeinsam lachen auf dem Rohrer Witzeweg

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<p>Man braucht nur ein Smartphone, und schon kann es los gehen.</p> © Marco Frömter

Fränkischen Humor lachend und laufend erkunden - möglich macht es ein neuer Wanderweg in Rohr. Es ist Deutschlands erster WitzeWanderWeg. Und dort ist einiges geboten, vom Witzeautomaten bis zum Vollpfosten. Der Wanderweg beginnt am Rohrer Dorfplatz. Man kann aber auch an jeder der anderen 19 Stationen einsteigen und sich in beide Richtungen des Rundwegs bewegen.

Geschichte erleben im Historischen Eisenhammer von Eckersmühlen

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<p>Sein eigenes Messer schmieden oder anderen beim Schmieden zugucken - beides geht in Eckersmühlen.</p> © Oliver Frank

Über fünf Generationen war der Eisenhammer im Besitz der Familie Schäff, einer weit verzweigten Hammerschmiede-Dynastie. Heute wird das industriegeschichtliche Kleinod als lebendiges Museum geführt. Geöffnet ist es jedes Jahr von April bis Oktober. Neben der Dauerausstellung locken vor allem die regelmäßigen Schauschmiede-Vorführungen und Kurse, bei denen die Teilnehmer innerhalb von zwei Tagen ihr eigenes Messer anfertigen lernen.

Schloss Ratibor in Roth erkunden

Schloss Ratibor
<p>Auf Schloss Ratibor kann man bei regelmäßigen Führungen einiges lernen - zum Beispiel über die früheren Bewohner.</p> © V. DeGeare/Stadt Roth

Einst war der prunkvolle Bau in Roth ein Jagdschloss des Markgrafen von Brandenburg-Ansbach, später lebte die Industriellenfamilie Stieber in den repräsentativen Räumen des Schlosses Ratibor. Von Dienstag bis Sonntag können die historisch ausgestatteten Wohnräume und das Museum besichtigt werden, jeden ersten Sonntag im Montag gibt es eine Führung mit vielen weiteren Informationen. Auf ihre Kosten kommen hier nicht nur Geschichtsfans - mit Spielaktionen und Sonderausstellungen ist auch für Kinder einiges geboten. Im Schlosshof finden im Sommerhalbjahr zahlreiche Veranstaltungen statt. Geöffnet ist das Museum von März bis November.

Baden und Entspannen am Rothsee

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<p>Der Rothsee ist ein beliebtes Ausflugsziel.</p> © Paul Götz

Rund 210 Hektar groß ist der Rothsee - viel Platz für Badegäste, Wassersportler und Naturliebhaber. Im Bereich der Vorsperre tummeln sich ausschließlich die Schwimmfans, mit der Hauptsperre haben Segler und Surfer ihr Revier. Birkach, Grashof und Heuberg sind die drei Seezentren, letzteres bietet in seiner Segelschule auch Kurse für künftige Wasserratten. Doch auch wer lieber mit beiden Füßen im Trockenen bleiben möchte, kommt im Naherholungsgebiet auf seine Kosten: 11,9 Kilometer Uferlänge bieten Spaziergängern und Wasservögel-Beobachtern viel Raum.

In der DAV Kletterhalle in Schwabach hoch hinaus

MOTIV: Sport; Klettern, Frau; indoor - Schwabach.D
<p>Möglich ist es auch, in der DAV-Kletterhalle im Rahmen eines Kurses das Klettern zu lernen.</p> © DAV Schwabach

Für Sportfans ist die Kletterhalle des DAV in Schwabach ein empfehlenswertes Ausflugsziel. Sie ist in der Wintersaison vom 1. Oktober bis 30. April geöffnet, in den Sommermonaten in der Regel geschlossen. Die Öffnungszeiten und weitere Infos gibt es hier. Auch bei schlechtem Wetter können Kletterbegeisterte dort hervorragend die Wände hochkraxeln. Unter der Woche gibt es öffentlichen Kletterbetrieb, außerdem werden Klettergruppen für Kinder und Erwachsene sowie verschiedene Kurse angeboten. Je nachdem, ob keine Mitgliedschaft, eine Mitgliedschaft bei einer anderen Sektion, oder der Sektion Schwabach besteht, variieren die Preise. Auch nach Altersgruppe wird unterschieden, für Familien gibt es je nach Mitgliedschaftsstatus Tarife.

Goldschläger-Vorführung in Schwabach

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<p>Ein Goldschläger bei seiner Arbeit: Wenn er loslegt, wird es laut.</p> © Manuel Mauer

Plötzlich donnert es heftig. Der Boden vibriert und wackelt. Kleine Kinder sollten vorher die Vorführwerkstatt lieber verlassen. Aber es ist eindrucksvoll, wenn Goldschlägermeister Werner Auer den historischen Hammer in Bewegung setzt. Jeden ersten Samstag im Monat erfahren Interessierte in der Goldschläger-Vorführwerkstatt des Schwabacher Stadtmuseums, wie aus einem kleinen Goldbarren Blattgold entsteht, das gerade mal einen 10.000stel Millimeter dünn ist. Dauer: 90 Minuten, weitere Infos gibt es hier.

Das Luna-Theater in Schwabach

Spannung und volle Reihen: Zahlreiche Besucher ver
<p>Spannung und volle Reihen: Zahlreiche Besucher verfolgen regelmäßig die Film-Vorstellungen im Luna Kino.</p> © Giuseppina Rita Ferrara

Für Cineasten ist das Schwabacher Luna-Theater ein empfehlenswertes Ausflugsziel. Seit 1913 gibt es das Kino bereits, es gehört zu den ältesten Filmtheatern Deutschlands. Die originale Einrichtung wurde größtenteils erhalten, nur die Technik ist erneuert worden. Das sorgt für nostalgischen Flair und alten Charme, bei dem Besucher Popcorn knabbernd in verschiedene Welten eintauchen können. Im Programm stehen sowohl Kinderfilme als auch Filme für älteres Publikum aus verschiedenen Genres. Den Spielplan gibt es hier.

Spiel und Spaß im Megaplay

MegaPlay
<p>In diesem Indoorspielplatz können sich Kinder mal richtig beim Spielen auspowern.</p> © Giulia Iannicelli/VNP

In dem Schwanstettener Indoor Spielplatz können sich kleine und große Gäste auch bei schlechtem Wetter nach Lust und Laune austoben. Es gibt dazu verschiedene Attraktionen, von Trampolinpark über Cartbahn, bis hin zu Niederhochseilgarten und Megarutsche. Für ganz kleine Gäste gibt es einen Kleinkindbereich und einmal im Monat ein Megakrabbeln für Kinder von null bis fünf Jahren. Das Megaplay ist von Montag bis Freitag von 14 bis 18.30 Uhr, an Samstagen, Sonn- und Feiertagen sowie in den Ferien von 11 bis 18.30 Uhr geöffnet. Unter der Woche kostet der Eintritt für Kinder ab 1 Jahr 3 Euro, für Kinder ab 2 Jahren 12 Euro, für Erwachsene 6 Euro und für Senioren ab 60 Jahren 3 Euro. Am Wochenende, an Feiertagen und in den Ferien kostet der Eintritt für Kinder ab 1 Jahr 3 Euro, für Kinder ab 2 Jahren 14 Euro und für Erwachsene 7 Euro. (Stand: Februar 2026)

Strike Bowlingcenter in Schwanstetten

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<p>Möglichst viele Kegel umhauen ist das Ziel beim Bowling. Sein Geschick versuchen kann man in Schwanstetten.</p> © Sportfoto Zink / DaMa

Im Strike Bowlingcenter in Schwanstetten können Erwachsene und Kinder sich dabei ausprobieren, die schweren Kugeln die Bahn entlanggleiten zu lassen, um dabei so viele Kegel umzustoßen wie möglich. Es gibt zehn Bahnen, die dafür gemietet werden können. Neben dem Bowlen können Besucher an vier Pooltischen und zwei Dartautomaten um die Wette spielen und sich danach im Bistro stärken. Das Bowlingcenter hat montags und donnerstags von 14 bis 22 Uhr, freitags und samstags von 14 bis 0 Uhr, sonntags von 14 bis 19 Uhr offen. Dienstag und Mittwoch sind Ruhetage. Die Preise pro Stunde und Bahn variieren je nach Wochentag zwischen 28 und 33 Euro. (Stand: Februar 2026)

Kletterspaß im Abenteuerwald Enderndorf

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<p>Hoch über dem Igelsbachsee saust man dank dieser Zipline davon.</p> © Mario Früh

Abenteuerlustige Kinder und Erwachsene können im Abenteuerwald Enderndorf neun Kletterparcours zwischen 2 und 14 Metern absolvieren. Dabei müssen sie verschiedene Übungen durchlaufen, um schwingend, hangelnd oder balancierend von Baum zu Baum zu gelangen. Verschiedene Schwierigkeitsgrade ermöglichen souveränen sowie noch etwas zögerlichen Besuchern den Spaß am Klettern. Besonders mutige Gäste können an einer doppelten Zipline quer über den Igelsbachsee fliegen. Für einen Besuch ist eine Reservierung nötig, die Öffnungszeiten sind von Montag bis Sonntag von 8 bis 17.45 Uhr. Für Kinder unter 1,40 Meter kostet der Eintritt 17 Euro, für Kinder unter 16 Jahren 21 Euro und für Kinder über 16 Jahre 25 Euro. Bei Gruppen ab zehn Personen gibt es 1 Euro Rabatt pro Person. Weitere Informationen gibt es hier.

Biergenuss in Spalt

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<p>Am Gabrieliplatz, Hausnummer 1, befindet sich das Museum HopfenBierGut.</p> © Martin Müller

Mit dem Hopfenland und der einzigen kommunalen Brauerei Deutschlands ist Spalt ein kleines Mekka für Bierfans - und das HopfenBierGut ist für sie die erste Anlaufstelle. Von Dienstag bis Sonntag bietet das interaktiv gestaltete Museum einen Ausflug in die Geschichte der Bierbrauerei, sonntags um 11 Uhr finden regelmäßig Führungen samt kleiner Verkostung statt. Und wer es noch interaktiver mag, kann in der Bierwerkstatt bei den mehrmals im Monat stattfindenden Kursen sein eigenes Bier brauen.

Eintauchen in die Geschichte in Landersdorf

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<p>Im Geschichtsdorf Landersdorf können Groß und Klein jede Menge lernen.</p> © Tobias Tschapka

Wie haben unsere Vorfahren vor 5000 Jahren gelebt? Wie sah ein echtes keltisches Haus aus? Und wie haben die Menschen in Bayern damals gekocht und gegessen? Beim Besuch im Geschichtsdorf Landersdorf in Thalmässing werden zahlreiche Einblicke in unsere Geschichte gegeben. Besonders lebendig wird sie alljährlich am dritten Sonntag im September, wenn dort das Keltenfest stattfindet.

Idylle am Alten Ludwigskanal

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<p>Ein Spaziergang am Wasser, umgeben von Bäumen, ist zu jeder Jahreszeit ein beruhigendes Erlebnis und ein tolles Fotomotiv noch dazu.</p> © Daniel Karmann/dpa

Er ist ein Klassiker für entspannte Spaziergänge und Fahrradtouren: Der Alte Kanal oder Ludwig-Main-Donau-Kanal, der im 19. Jahrhundert zwischen Kelheim und Bamberg geschaffen wurde. Südlich von Nürnberg, wo die Wasserstraße für den Bau des Frankenschnellwegs geopfert wurde, streift er auch den Landkreis Roth. Am Waldrand entlang, vorbei an Schloss Kugelhammer, geht es durch den Wendelsteiner Ortsteil Röthenbach bei St. Wolfgang. Etwa fünf Kilometer sind es bis zur idyllischen Lände Wendelstein. Von dort sind sowohl die Gasthöfe im Ortskern als auch der Walderlebnispfad im Forst Kleinschwarzenlohe mühelos erreichbar.

Modelleisenbahn fahren in Wendelstein

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<p>Einmal im Leben Lokführer sein: Das geht in Wendelstein bei Klaus Wagner.</p> © Klaus Wagner

Digital Eisenbahn fahren - das macht Klaus Wagner seit Anfang Januar in seiner interaktiven Ausstellung „Modellbahn-Selbstfahrwelten“ möglich. Mit Hilfe von einem Steuerpult, einem Bildschirm und einer selbst programmierten Software kann der Besucher die Lokomotive aus Sicht des Lokomotivführers steuern. „Das Ziel ist: echter Fahrdienstleiter, echter Lokführer“, beschreibt Klaus Wagner sein Konzept - und das komplett digital. Jeder kann vorbeikommen. Aber bitte mit Voranmeldung, „damit der Raum vorgeheizt werden kann“. Klaus Wagner ist erreichbar unter Telefon (0173) 3748089 und unter der Adresse: An der Mühle 1, 90530 Wendelstein.

Wanderung mit wolligen Weggefährten

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<p>Alpakas - hier: Alpaka Emil - sind faszinierende und sehr eigenwillige Tiere.</p> © Melanie Haas

Voran geht es nur langsam und entspannt, immer wieder stehen kleine Futterpausen an, wenn das Gras am Wegesrand besonders grün leuchtet. Wenn sie die Finger im wolligen Fell der Alpakas vergraben und die ebenso sturen wie gemütlichen Tiere mit kreativen Lockworten zum Weitergehen animieren, können auch große Kinder für ein bis zwei Stunden vom Berufsstress abschalten. Ob in Hilpoltstein, Rednitzhembach oder Spalt: In der Region gibt es gleich mehrere Anbieter von Alpaka-Wanderungen. Für weniger mobile Menschen gibt es teils auch Hofbesuche, für die besonders gestressten sogar Yoga oder Meditation mit Alpaka.