Nürnberg - Der Anschlag auf die Stromversorgung in Berlin wirft ein Schlaglicht darauf, wie verwundbar eine moderne Gesellschaft ist. Absoluten Schutz der Infrastruktur wird es nicht geben, einiges besser machen kann man aber schon, kommentiert Armin Jelenik.
1 Kommentar
Samoth
Absoluten Schutz verlangt auch niemand. Aber Redundanzen für kritische Infrastruktur sind Pflicht. Jedes kleine Dorf in Franken verfügt über mindestens zwei getrennte Hochspannungsleitungen. Fällt eine aus oder wird repariert, dann liefert die andere genügend Leistung, damit die Versorgung weiterhin gewährleistet ist. Auch in Nürnberg oder Fürth ist jeder Straßenzug normalerweise von mindestens zwei Seiten aus versorgt. Nur in Berlin kriegen sie das wieder mal nicht hin. Da fällt eine einzelne Kabelbrücke aus und 50000 Menschen sitzen für fast eine Woche im Dunklen. Einfach armseelig.
07.01.2026 17:25 Uhr